ars medicina
Zufallsspruch:
Die Wahrheit ist höher zu stellen als das eigene Selbst, die Nächstenliebe aber höher als die Wahrheit.

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Das Glück ist genau so etwas Verwirrendes, Unbegreifliches wie das Unglück. Es gibt keinen Grund dafür, dass es da ist. Es zeigt sich weder als Belohnung, noch als Bestrafung. Es ist das unbegreiflichste Unbekannte überhaupt.
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Binde- und Stützgewebe - ARTEN

A). Blut
  1. besteht aus flüssiger Grundsubstanz in der einzelne Zellen schwimmen
  2. die Fasern kommen in gelöster Form als Fibrinogen vor (werden erst bei der Blutgerinnung sichtbar) (Fibrinogen stammt aus der Leber).
B). Mesenchymales Bindegewebe. 
  1. Embryonale Bindegewebe aus dem Binde- und Stützgewebe, glatte- und Herzmuskulatur entstehen
  2. Mesenchymzellen bilden ein weiträumiges Maschenwerk
  3. Extrazelluläre Matrix enthält vor allem Hyaluronsäure ist aber faserfrei

C). Gallertgewebe:

  1. Kommt nur in der Nabelschnur vor
  2. Enthält Hyaluronsäure, kollagene und retikuläre Fasern
  3. Schützt die Nabelschnur durch sein hohes Wasserspeicherungsvermögen vor dem Abknicken
D). Faserarmes Bindegewebe

1. Lockeres kollagenes Bindegewebe
  1. Bildet das Stroma von Organen, untergliedern die Skelettmuskulatur und Sehnen,
  2. bildet Blutgefäß- und nervenführende Bindegewebssepten und die Subkutis der Haut
  3. Enthält vor allem kollagene- und retikuläre Fasern, weniger elastische Fasern, Hyaluronsäure und verschiedene Proteoglykane
2. Retikuläres Bindegewebe

3. Grundgewebe von lymphatischen Organen(Milz, Lyphknoten, Mandeln) und dem roten Knochenmark

  1. besteht aus Retikulumzellen und aus Retikulinfasern die ein Gerüst bilden
  2. Enthält retikuläre Fasern die von Retikulumzellen umhüllt sind
E). Faserreiches Bindegewebe
a).
Straffes geflechtartiges Bindegewebe
  1. Zugfest in allen Richtungen
  2. Bildet die Bindegewebskapseln von Gelenken und Organen, Periost, Perichondrium, Perikard, Dura mater, etc.
b). Straffes parallelfaseriges Bindegewebe
  1. Bildet z.B. Sehnen, Bänder und Aponeurosen
  2. Kollagenfasern sind parallel angeordnet
c). Elastische Bänder und Sehnen
  1. Bestehen aus elastischen- und kollagenen Fasern
  2. bildet die ligamenta flava
  F). Fettgewebe (Adipozythen)
  1. weißes Fett:  Zellen werden fast vollständig von einem großen Tropfen Fett ausgefüllt
    nur ein feiner Rand bleibt in der Zythoplasma übrig die eingelagerten Fettzellen, dienen als Nahrungsreserve hat eine Schutz- und Wärmefunktion
  2. Baufett: die Fettzellen sind von kollagenen Fasern umsponnen
    bei Druck verformen sich die Zellen und die Fasern spannen sich an um den Druck abzufangen. Befindet- in Fußsohlen, Handtellern, Gesäß füllt Hohlräume an und befestigt Organe in ihrer Stellung
  3. Speicherfett: befindet sich in der Unterhaut, im Bauchraum in der Darmgekröse
    ist  mit Blutgefäßen versorgt
    belastet den Kreislauf
Adipozyten kommen ubiquitär im lockeren Bindegewebe vor.
  1. Die Fettspeicherung erfolgt durch Volumenzunahme nicht durch Teilung der Fettzellen
  2. Die Fettzellen besitzen nur einen schmalen Zytoplasmasaum und einen an den Rand gedrängten, abgeflachten Zellkern (=> Siegelringzellen)
  3. Sie besitzen einen einzelnen, großen Fettropfen (unilokuläre-, univakuoläre Fettzellen)
    jede Fettzelle ist von einer Basallamina umgeben
  4. Bei der Paraffinschnittechnik wird das Neutralfett herausgelöst, die Zellen bestehen fast nur aus einem großen »Loch«; um das Fett sichtbar zu machen fertigt man Gefrierschnitte mit einer Sudanfärbung anBraunes Fett
  5. Kommen fast ausschließlich beim Säugling vor, beim Erwachsenen zum Teil noch um die Aorta
  6. Besitzen viele kleine Fettropfen und ein »schaumiges« Zytoplasma (multilokuläre-, plurivakuoläre Fettzellen)
  7. Der runde Zellkern ist zentral gelegen
  8. Sie besitzen viele Mitochondrien, die direkt zur Wärmeproduktion verwendet werden können Knorpel
  9. bildet den Körper an stark beanspruchten Stellen aus
  10. in der festen Grundsubstanz liegen Knorpelzellen in Gruppen
  11. ist gefäßfrei und wird durch Diffusion ernährt durch die Knorpelhaut und Gelenkflüssigkeit
G). Knorpelarten
  1. hyaliner Knorpel seine Grundsubstanz ist glasartig gr. hyalos) homogen
    überzieht die Gelenkenden der Knochen
    bildet den knorpeligen Anteil der Rippen die wesentlichen Tele des Kehlkpfes die Knorpelspangen der Luftröhren Bronchien und Nasenscheidewand
  2. elastischer Knorpel
    enthält elastische Fasern
    einige kollagene Fasern
    vorhanden in der Ohrmuschel , im Kehldeckel und in den kleinen Bronchien
  3. Fasernknorpel
    enthält viele kollagene Fasern
    ist robust
    bildet die Zwischenzellscheiben der Wirbelsäule Schambeinfuge
    Menisken des Kniegelenkes

ars medicina 12.07.2009, 12.52

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