ars medicina
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Wenn wir nicht lieben, sind wir sterblich; unsterblich werden wir nur durch die Liebe.

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Das Glück ist genau so etwas Verwirrendes, Unbegreifliches wie das Unglück. Es gibt keinen Grund dafür, dass es da ist. Es zeigt sich weder als Belohnung, noch als Bestrafung. Es ist das unbegreiflichste Unbekannte überhaupt.
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Ausgewählter Beitrag

Gewebe - Epithelgewebe

EpithelGewebe
Aufgaben:

  1. Schutz des Körpers (Haut und inneren Schleimhäute)
  2. Epithelzellen dienen dem Sauerstoffaustausch(Epithelzellen des Dünndarms nehmen Nährstoffe aus der Nahrung auf und geben diese weiter an das Blut ab)
  3. nehmen äußere Reize auf (Haut, Zapfen und Stäbchenzellen des Auges)
  4. Epithelgewebe lässt sich in drei Gruppen unterteilen:
  1. Deckepithelien
  2. Drüsenepithelien
  3. Sinnesepithelien

A).  Deckepithelien(Deckgewebe)

  1. ein geschlossener Zellverband (Deckgewebe)
  2. ist ein mehrreihiges Epithel
  3. bedeckt äußere Oberfächen (Haut) des Körpers
  4. bedeckt innere Oberflächen(Schleimhaut) des Körpers
  5. kleidet Hohlräume im Körperinneren aus
  6. kleidet insbesondere Hohlorgane aus
  7. verändert seine Ausdehnung
  8. große Zellen an der Oberfläche die Schleim absondern um die darunter liegenden Zellen vor konzentrierten Stoffen zu schützen
  9. passt sich den Füllungsprozessen der Hohlräume an geht von einer mehrreihigen in eine zweireihige Form über
  10. Zwischen den einzelnen Epithelzellen befindet sich keine intrazelluläre Flüssigkeit- sie erneuern sich durch die mitotische Zellteilung von der Schicht aus, die der Basalmembran aufsitzt- die Epithelzellen sitzen einer Basalmembran auf und bilden mehrere Schichten
  11. Die Basalmembran trennt das Epithelgeweben von dem Bindegewebe
  12. ist durchlässig für Stoffe
  13. ist gefäßfrei
  14. wird von den Blütgefäßen des Bindegewebes durch die Diffusion ernährt
  15. Bei den Hautzellen wird die äußere Schicht regelmäßßig abgestoßen, so dass ein Erneuerungsprozess von unten stattfinden kann.

Aufgaben

  1. Sauerstoffautausch - ermöglicht einen selektiven Stoffaustausch für Resorbtion(Sauerstoffaufnahme) und
  2. Schutz - Oberhaut - Schutzfunktion, dienen als chemische Barrieren und als Abdichtung gegen Bakterien
  3. Sekretion(Sauerstoffabgabe)
  4. Reizaufnahme - Sie dienen der Reizaufnahme in Nase, Zunge, Auge und Innenohr und bestehen aus Stützzellen und Sinneszellen
Deckepithelien(Deckgewebe) Oberflächenbildung
  1. verhorntes Epithelgewebe: - im Grundaufbau dem mehrschichtigen Plattenepithel entsprechend, kommt in der äußeren Haur vor schützt den Körper von chemischen und physikalischen Stoffen und verhindert die Dehydration der Haut
  2. Ohne: (z.B. Magen, Endothel, die meisten exokrinen Drüsen)
  3. Mikrovilli: (=Bürstensaum): Die Mikrovilli besitzen ein Stützskelett aus Aktinfilamenten; sie sind lichtmikroskopisch nicht sichtbar und dienen der Oberflächenvergrößerung um mehr Transportproteine darauf unterbringen zu können (z.B. Darm, Gallenblase, Niere)
  4. Kinozilien: Sie bestehen aus neun Axonemen und zwei einzelnen Mikrotubuli, die sich durch Dynein gegeneinander verschieben und dadurch die Kinozilien beweglich machen; sie ruhen auf Basalkörpern, den sogenannten Kinetosomen (z.B. Nasenhöhle, Respirationstrakt, Eileiter



Formen

Plattenepithel = die Höhe der Zellen ist wesentlich geringer als die Längskanten der Zellen. Die große Fläche und ide gringe Dicke der Epithelschicht ermöglichen iene leichte Diffusion( z.B. Lymph-und Blutgefäße, (Endothel), Brust- und Bauchfell, Herzinnenhaut und Lungenalveolen
Cubisches Epithel = isoprismatisch (endokrine Drüsenzellen, Schilddrüse, bildet die Drüsenführungsgänge und die Sammelrohre der Nierenkanälchen
Zylinderepithel = zylindrisch, hochprismatisch (z.B. Magen, Dünndarm, Eileiter, Gebärmutter(die meisten exokrinen Drüsen) dienen zur Reserbtion und Sekretion)

Schichten

Einschichtiges Epithelgewebe - besteht aus nur einer Lage von Platten-, kubischen oder Zylinderepithelgewebe mehrschichtiges Epithelgewebe -
Die Epithelien unterteilen sich in:
  1. eine Basalzellschicht aus Stammzellen,
  2. eine Intermediärzellschicht
  3. eine Superfizialzellschicht
Die Form der obersten Zellschicht bezeichnet die Höhe des Epithels, und nicht alle Zellen haben Kontakt mit der Basalmembran, sondern nur die untersten - an der äußeren Haut verhornt und unverhornt an Mund Kehlkopf, Speiseröhre, Augenbindehaut.
Mehrschichtig prismatisch: (z.B. distale Harnröhre, Hauptausführungsgänge der Mundspeicheldrüsen, Schweißdrüsengänge)
Mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel: Es kommt dort vor, wo die Oberfläche nicht vor Austrocknung geschützt werden muß; außerdem bildet es eine mechanische Barriere und ermöglicht die Verschiebungen zwischen den Organen (z.B. Anfangs- und Endabschnitte des Urogenital- und Verdauungstrakts)
Mehrschichtig verhorntes Plattenepithel: Es bildet ebenfalls eine mechanische und chemische Barriere, und bietet außerdem einen Schutz vor UV-Strahlung; es kommt dort vor, wo das Epithel nicht vor Austrocknung geschützt ist und besteht aus mehreren Schichten.
  1. Stratum corneum (=Stratum superficiale): Es besteht aus abgestorbenen Zellen ohne Zellorganellen
  2. Stratum granulosum: Es enthält Keratohyalingranulat
  3. Stratum spinosum (=Stachelzellschicht): Enthält Desmosomen zwischen den Zellen

Mehrreihiges Epithelgewebe - Das Epithel besitzt Basalzellen, welche die Epitheloberfläche nicht erreichen, aber alle Zellen berühren die Basalmembran (z.B. kinozilientragendes Flimmerepithel der Atemwege(Respiratorisches Epithel), Nebenhodengang)



ars medicina 09.07.2009, 15.19

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