ars medicina
Zufallsspruch:
Warum unterwirfst du dich nicht endlich der Bescheidenheit der Frage statt unbescheiden nur auf Antworten zu hoffen die mangels Fragen nicht mal schwanger werden konnten.

(C) Christa Schyboll


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Das Glück ist genau so etwas Verwirrendes, Unbegreifliches wie das Unglück. Es gibt keinen Grund dafür, dass es da ist. Es zeigt sich weder als Belohnung, noch als Bestrafung. Es ist das unbegreiflichste Unbekannte überhaupt.
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Ein wunderbares Geschenk ist das Leben. auch wenn dir bewusst ist, dass es nur an einem seidenen Faden hängt, verliere die Angst davor und lebe es.
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Tag: Bewegungsapparat

Erkrankungen der Knochen/Therapie

Manche Erkrankungen stehen im direkten und indirekten Zusammenhang mit dem Stoffwechsel und dem Hormonhaushalt.
Verletzungen der Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskeln haben mechanische Ursachen.

Knochentumoren

In welchen Knochen siedeln sich Knochenmethastasen bevorzugt an? Erkennungsmerkmale(Symptome)

- primäre Knochentumore sind selten
- sie können gut- oder bösartig sein

Knochen(Osteosakrom, Osteom)
Knorpel(Chondrom, Chondrosakrom)
Knochenmark (Plasmozytom)


Häufig siedeln sich Methastasen in der Wirbelsäule an. Auch in das Skelett kann der Tumor methastasieren. ( häufig bei Brustdrüsen-, Prostata-, Bronchial-, Nieren-, und Schilddrüsenkrebs)

Symptome
ziehende Schmerzen im betroffenen Knochen
- im weiteren Verlauf kommt es zu Frakturen und Spontanfrakturen, was im Bereich des Rückenmarks zu neurologischen Ausfällen bis hin zur Querschnittslähmung führen kann.
Knochenbildende Methastasen üben Druck auf austretende Nerven, was ebenfalls zu neurologischen Ausfällen führt.

Muskelzerrung

- eine Überdehnung des Muskels, bei der meistens auch Muskelfaseren reißen.
Fasern der Sehne des des Muskelansatzes können beschädigt sein.

Anzeichen:
ein plötzlich eintretender starker Schmerz, bei der die Funktion des Muskels einheschränkt ist
tritt eine Schwellung auf, entsteht ein Bluterguss (Hämatom)

Ausheilung
- Ruhigstellung mittels einer Bandage (kühlen)
- pflanzliche und homeöopatische Fertigpräparate die den Heilungsprozess beschleunigen(Salben, Sprays, Gel, Eis)
- in den folgenden Tagen sollte der Muskel warm gehalten werden(Heizdecke, Wärmeflasche) oder ihn leicht bewegen(kurze Spaziergänge) ohne ihn stark zu belasten.

Muskelriss
entsteht durch eine plötzliche extreme Muskelanspannung
- der Muskel ist dadurch völlig funktionsunfähig.
- starke Schmerzen
- der Muskel muss chirurgisch genäht werden, anschließend wir ein Gipsverband angelegt.

Sehnenriss

Durch Überbeanspruchung, oder Schnittverletzung kommt es zum Sehnenriss.
- das betroffene Glied, kann nicht mehr gebeugt bzw. gestreckt werden (abhängig davon welche Sehne btroffen ist)
- Die Behandlung erfolgt chirurgisch durch Sehnennaht oder Sehnentransplantation( von einem weniger wichtigem Muskel wird eine Sehne entnommen, und die geschädigte Sehne damit ersetzt)

Zerrung eines Gelenkes(Distorsion, Verstauchung)
- durch plötzliche, indirekte Gewalteinwirkung auf das Gelenk. (Umknicken des Fußes), wobei es zur Dehnung oder zum Ein- und Abriss der Haltebänder des Gelenkes kommt.
- es treten starke Schmerzen sowie, und eine schnelle Schwellung und Verfärbung der betroffenen Region auf

Die Erstversorgung
- erfolgt durch Hochlagerung
- durch kalte Umschläge
- Kompressionsverbände
- ärztliche Abklärung muss erfolgen

Verrenkung eines Gelenkes/Luxation)
- der Gelenkkopf springt aus der Pfanne, wobei dei Bänderder Gelenkkapsel völlig oder teilweise zerrissen sind.

- Auch benachbarte Gefäße, Nerven, Sehnen und Muskeln können beschädigt oder zerrissen sein.

Erkennungsmerkmale:

- Deformierung im Bereich des Gelenkes
- heftige Schmerzen
- Schwellung

Maßnahmen:
- Extremität möglichst bequem lagern
- Einrenken (möglichst schnell)

Tendovaginitis - Folge einer Überanstrengung der Sehnen
- betroffen sind oft die Sehnenscheiden des Unterarms oder des Unterschenkels

Therapie: Ruhigstellung und antientzündliche Behandlung

Fraktur(Knochenbruch)

Geschlossene Fraktur
- der Knochen ist gebrochen, ohne dass eine Hautverletzung von außen sichtbar ist

Offene Fraktur
- eine Hautwunde ist sichtbar, die entweder durch das spitze Ende des Knochens , der nach außen ragt, entstanden ist, oder durch Gewalteinwirkung von außen.
- Bei einem offenen Bruch besteht die Gefahr einer bakteriellen Entzündung

sichere Frakturzeichen:
- sichtbare Knochenteile
- Fehlstellung
- abnorme Beweglichkeit
- Reibegeräusch (Crepatio, Crepitus)

unsicher Frakturzeichen
- Schwellung
- Hämatom
- Schmerzen
- eingeschränkte oder aufgehobene Funktion

Diagnosestellung:
- Röntgenbild

Vor dem Transport wird der Bruch geschient, um Weichteilschädigungen bei einem offenen Bruch zu vermeiden, oder damit ein geschlossener Bruch nicht in einen offenen Bruch übergehen kann.


Lumbago(Hexenschuss)

- im Lendenbereich und den angrenzenden Körperteilen kommt es zu stechenden Schmerzen, allerdings zu keiner Irritation des Ischiasnervs.
Auslöser:
- schweres Heben
- Drehung des Rumpfes
Symptome:
- schmerzbedingte bewegungseinschränkung
- muskulärer Hartspann der Rückenmuskulatur
- Druckschmerzhaftigkeit der Dornfortsätze
- Sensibilitätsstörungen
- Parästhesien
- Schonhaltung

Ursache:
Protrusion der Bandscheibe, einer eventuellen Subluxaktion(unvollständige Verrenkung) eines Zwischenwirbelgelenkes mit einer Überlastung der Bänder, oder einer Einklemmung von Teilen der Gelenkinnenhaut, die die Gelenkkapseln, der kleinen Zwischenwirbelgelenke auskleiden.

Therapie:
- Ruhigstellung
- Wärmeanwendungen
- Neuraltherapie
- Akupunktur
- Homeöopathie



Prädilektionsstellen für Überbeine - Überbein(Ganglion)
  1. bilden sich an der Streckseite des Handgelenkes, in der Kniekehle und am Fußrücken
  2. können von den Gelenkkapseln oder von den Sehnenscheiden ausgehen
  3. es bilden sich Kapselgeschwülste(Degenerationszysten) mit einer gelblichen Flüssigkeit gefüllt, anfangs von weicher, später von harter Konsistenz
Diagnose und Therapie
  1. ein Ganglion verschwindet oft von selbst
  2. die Flüssigkeit schmerzhafter Ganglien kann abgesaugt werden.
  3. ein altes verhärtetes Ganglion muss differentialdiagnostisch von einem maligne Knochentumor abgegrenzt werden
Links:
Therapie bei Ganglien

Ganglion
Arthrose Therapie

Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  1. entsteht durch Dauerreize und Überbeanspruchung einer bestimmten Körperstelle
  2. Bursa praepatellaris - Entzündung des Schleimbeutels der Knieschiebe
  3. Bursa olecrani - Schleimbeutel zwischen Spitze des Ellenbogens und der Haut
  4. Bursa subacrominalis - Schleimbeutel zwischen Deltamuskel und der Schultergelenkkapsel
Links:
Bursitis Olecrani

Schleimbeutel Therapie

Epicondylitis (Tennis- bzw Golfspielerellenbogen)
  1. Condylus - Gelenkknorren
  2. Epicondyllus - Knochenvorsprung
  3. Epicondylitis - übermäßige Beanspruchung der Sehne(Zug).
  4. Entzündung an der Außenseite des Ellenbogens = Tennisarm
  5. Entzündung an der Innenseite des Ellenbogens = Golfspielerellenbogen
Ein Condylus ist ein Gelenkknorren

Ein Epicondylus ist ein Knochenvorsprung auf einem Gelenkknorren

Epicondylitis =entsteht durch eine übermäßige Beanspruchung infolge eines ständigen Zuges an der Sehne und an einer Ansatzstelle dadurch zur Entzündung.

Tennisellenbogen oder Tennisarm = Entzündung des Knochenvorsprunges an der Außenseite des Ellenbogens lokalisiert.
- entsteht durch Überanstrengung der Streckmuskulatur von Fingern und Handeglenk

Golfspielerellenbogen = ist die Innenseite des Ellenbogens betroffen, durch die Überbeanspruchung der Beugemuskulatur

Merkmale:
Es kommt zu Druck - und Spontanschmerz, der in Richtung Unterarm und Hand asstrahlt, oder in den ganzen Arm.
Behandlung:
erfolgt wie bei der Sehnenscheidenentzündung
Zusätzlich müssen falsche Bewegungsmuster korrigiert werden

Karpaltunnelsyndrom(Medianuskompressionssyndrom)
  1. tritt bei Frauen zwischen dem 40 und 50 Lebensjahr auf
  2. Oft aber auch in der Schwangerschaft(Änderung des Wasserhaushaltes)
entstehen durch:
  1. Stoffwechselablagerungen, Ödeme, durch Deformationsheilung nach Brüchen
  2.  entzündliche Veränderungen im Karpaltunnel werden die Blutgefäße und der Mittelarmnerv gequetscht
Links:
Karpaltunnelsyndrom
Patienteninfo
Carpaltunnelsyndrom



Sudeck-Syndrom - Sudeck Dystrophie
  1. eine in drei Stadien aufretende Weichteil- und Knochenveränderungen
  2. tritt häufig bei Frauen nach Knochenbrüchen vor allem der Hand und des Unterarms
  3. neurovegetative Regulationsstörungen liegen dann zugrunde, die zu Durchblutungstörungen und Stoffwechselstörungen führen.
Sudeck I - Weichteilschwellung mit örtlicher Temperaturerhöhung, Gelenkschwellung, Schmerz. (röntgenologisch nicht nachweisbar)

Sudeck II (Stadium der Dystrophie) - die Schmerzen nehmen ab, mangelhafte Versorgung der Weichteile und der Knochen,derbes Weichteil und Gelenkkapselödem, Nagelwuchsstörungen, Zyanose, Glanzhaut. Im Röntgen ist eine feinfleckige entkalkung nachweisbar.

Sudeck III (Stadium der Atrophie) - das Ödem bildet sich zurück, die Haut und die betroffenen Muskeln athrophieren schmerzlos nund das Gelenk versteift. Eine diffuse Entkalkung ist auf dem Röntgenbild sichtbar.

Therapie:

Ruhigstellung, Enzymtherapie. Im Stadium III Krankengxmnastik, Eisenbehandlung

Links:
Sudeck-Dystrophie
Morbus Sudeck
Sudeck Therapie

Dupuytren-Kontraktur

  1. Beugestellung der Finger(Kontraktur) wobei Zeige- und Mittelfinger betroffen sind
  2. beide Hände sind bei der Erkrankung betroffen
  3. Verdickung der Palmaneurose(dreieckige Bindegewebsplatte) unter der haut der Hohlhand.
  4. Zwischen den Beugesehnen wuchern Faszien und es entstehen derbe Knoten und Stränge.
  5. die Finger versteifen in den Grund- und Mittelgelenken
Die Erkrankung tritt bei Berufsgruppen auf die überwiegend mit vibrierenden Greifwerkzeugen arbeiten
  1. ist eine Begleiterscheinung der Leberzyrrhose, Daibetes mellitus und Epilepsie
- nach dem französischen Chirurgen Baron guillaume Dupuytren(1777-1835) benannt, der sie erstmals beschrieb.

- ist eine Beugestellung(Kontraktur) der Finger.
- der Zeige- und der kleine Finger sind betroffen
- die Erkrankung tritt an beiden Händen gleichzeitig auf
- es kommt zur Verdickung und Schrumpfung der Palmaraponeurose(dreieckige Bindegewebsplatte) unter der Haut der Hohlhand
- zwischen den Beugesehnen wuchern Faszien und es entstehen feste, derbe Knoten und Stränge
- die Finger versteifen in Beugestellung der Grund- und Mittelgelenke
- die Erkrankung kann sichüber Monate bzw, bis Jahre hinziehen

Ursache: noch ungeklärt
- erbliche Disposition ?
- äußere Faktoren? ( Berufsgruppen die mit Greifwerkzeugen (vibrierenden) arbeiten
- Begleiterscheinung der Leberzirrose, Diabetes mellitus, Epilepsie

Therapie:
operative Behandlung ( besteht eine hohe Rezidivierung)
Links:
Morbus Dupuytren
Fibromatose der Palmarfaszie
Patienteninfo

 Arthrose
Der Gelenkknorpel wird dünner, bis zum völligen Abrieb.

- Gelenkentzündung (tritt bereits bei 20- 30 jährigen auf.
- sie treten asymptomisch an gewichtstragenden Gelenken auf
- um das 70. Lebensjahr herum sind die arrthrotischen veränderungen nachweisbar.
- Arthrosen treten übrigens bei allen Vertebraten (Wirbeltieren) auf

Phatogenese:
- der Gelenkknorpel wird dünner, bis zum völligen Abrieb
- im darunterliegenden Knochengewebe kommt es zu Verhärtungen (Sklerosen) und zur Zystenbildung.
- an den Gelenkrändern treten kompensatorisch Knochenwucherungen auf
- degenerative Kapselveränderungen nachweisbar

Ursache:
unbekannt
- Gelenkfehllastungen
- Gelenkentzündungen
- Verletzungen(Traumata)
- Übergewicht
- Fehlbildungen
- Stroffwechsel- und Hormonstörungen

Symptome:
  1. Spannungsgefühl und Steifheit des Gelenkes.
  2. Spannungsschmerz
  3. Dauerschmerz
  4. Bewegungseinschränkung
  5. Beschwerden bei Wetterwechsel, Kälte, Nässe, Überbeanspruchung
Die Beschwerden werden bei Kälte, Nässe, Wetterwechsel und Überbeanspruchung verschlimmern

Therapie zur Linderung:
- bestehendes Übergewicht abbauen
- durchblutungsfördernde Salben, Enzymsäure, Kieselsäure und Gelatin-Präparate
- physikalische Therapie (Bewegungsbäder, Fango, Moorpackungen, Massagen)
Akupunktur, Schröpfen, Homeöopathie, Neuraltherapie Baunscheidtieren- pflanzlich (Heublumen, Arnika)

Wirbelsäulenabschnitte mit Arthrose.
LWS und bei Frauen auch HWS

Wie heißen die Knorpelknochen-Wucherungen an den Fingerendgelenken?
  1. Heberden-Knötchen -Knorpelknochenwucherungen
  2. Bouchard -Knötchen -Fingermittelgelenke
  3. Rhizarthrose - Daumenwurzelgelenk


die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule:
  1. Osteochondritis intervertebralis
  2. Spondylose(Spondylosis deformans)
  3. Spondylolylose
  4. Wirbelgleiten(Spondylolisthelis)
  5. Bandscheibenprotursion
  6. Bandscheibenvorfall
  7. Lumbago(Hexenschuss)
  8. Morbus Scheuermann(Osteochondritis deformans juvenilis Adoleszentenkyphose)
Coxarthrose
- tritt meistens nach dem 50. Lebensjahr auf, als Folge einer angeborenen Fehlbildung
- Entwicklungsstörung des Hüftgelenkes oder einer Beschädigung des Gelenkes

verschlimmernd wirken :
- Soffwechselstörungen
- Übergewicht
- Durchblutungsstörungen arterieller und venöser Art
- Übergewicht
- hormonelle Umstellungsphasen

Pathogenese:
- Gelenksteifigkeit und Schmerz der ausstrahlt
- der Patient zieht das Bein nach

Therapie:
- Krankengymnastik(Dehnung der verspannten Muskulatur, die Kräftigung bestimmter Muskeln, Erweiterung des Bewegungsumfanges)
- Gelenkschohnung
- Radfahren
- Schwimmen
- Elektrotherapie
- Massagen
- Bewegungsbäder
Das arthrotisch veränderte Gelenk soll bewegt aber nicht belastet werden.

Gonarthrose

Frauen sind wesentlich häufiger davon betroffen
Ursachen:
- Überbelastung,
- Anomalien
- Verletzungen
- Infektionen
- Monarthritis gonorrhoica

Pathogenese:
Anlauf- und Belastungsschmerz

Therapie:
- Schnürschuhe mit niedrigem Absatz
- zu vermeiden sind harte Absätze, Sandalen und Schuhe ohne festen Halt
- das Gelenk darf nicht belastet werden
- Schwimmen,
- Radafhren
zu vermeiden sind: Treppen steigen, bergauf und bergab gehen und das tragen von schweren Gegenständen

Spondylose (Spondylosis deformans)
Spondylose(gr. spondylus= Wirbel) ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelkörper und Zwischenwirbelscheiben. (Randwülste, Eerhebungen, Zacken)

Im Rötgenbild erkennt man am Wirbelkörper Randwülste, Erhebungen und Zacken.

Es kommt zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen

Spondylolyse
ist meist in Folge einer Spaltbildung im Bereich der Wirbelbögen, aber auch degenerativ, tumorös, traumatisch bedingt, entzündlich zur Auflösung oder zur Lösung des Zusammenhaltszweier Wirbel gekommen - Wirbelgleiten


Wirbelgleiten(Spondylolisthesis = (gr. Spondylus = Wirbel, olisthesis = Ausgleiten) = ist ein bewegungsunabhängiges Abgleiten des Wirbelkörpers(eines Lendenwirbels) nach vorne.

Es ging schon eine Spondylose voraus!!

Durch die Verschieung der Wirbel kann es zur Verengung des Wirbelkanals mit Komprssionserscheinungen kommen.
Die betroffenen sind beschwerdefrei.

Patienten sollen nicht schwer heben und ungeschickte Bewegungen vermeiden.
- die Rückenmuskulatur muss gestärkt werden
- liegen Beschwerden vor, kann ein Korset zur Entlastung der Wirbelsäule angelegt werden
- OP mit Verschmelzung der betroffenen Wirbel(eher selten)


Osteochondrosis inervertebralis

Osteochondrosis inervertebralis (gr. osteo = Knochen, chondro = Knorpel, inter = zwischen, Vertebra= Wirbel)

- es liegt eine Degeneration der Zwischenwirbelscheiben vor

Pathogenese:
im Anfang des Stadiums sind die Zwischenwirbelscheiben aufegequollen, später kommt esdurch eine Zerstörung der Fasern zur Verschmälerung

- die angrenzenden Wirbeln können in den Krankheitsprozess miteinbezogen werden, so dass es zur Spondylose und weiteren Erkrankungen kommt



Morbus Scheuermann

Die Erkrankung wurde nach ihrem dänischen Entdecker benannt: Holger W. Scheuermann, Chirurg und Radiologe aus Kopenhagen, beschrieb 1921 erstmals die Symptome. „Dazu gehören keilförmige Wirbel, der charakteristische Rundrücken und Schmorl'sche Knötchen.
Als Schmorl'sche Knötchen bezeichnet der Mediziner kleine Knorpelknötchen der Bandscheibe, die in die Deckplatte der Wirbelkörper hineinragen.

- ist eine Erkrankung der jugendlichen Wirbelsäule
Allerdings tritt die Erkrankung nicht ausschließlich bei Jugendlichen auf, sondern sie kann sich auch im späteren Alter entwickeln.
Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen

Ursachen:
- Möglicherweise sind Stoffwechsel-Störungen im Bindegewebe an der Entstehung mitverantwortlich
- Einerseits ist die Krankheit erblich bedingt andererseits spielen gewisse Umweltfaktoren eine Rolle
- Andere Mediziner nehmen an, Knochengewebe sterbe ab, weil es zu wenig durchblutet werde
- schwache Rückenmuskeln
- die Erkrankung lokalisiert sich überwiegend im unteren Teil der Brustwirbelsäule und in der oberen Region der Lendenwirbelsäule.

Nachweis: Röntgenbild.
Verlauf: Die häufigere Form ist der juvenile, also jugendliche Scheuermann. Der tritt bei Kindern zwischen elf und 15 Jahren auf.“ Die zweite Form beginnt vorwiegend bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren (adoleszenter Scheuermann).

Mediziner teilen die Erkrankung in drei Stadien ein:

1. Zwischen dem zehnten und 13. Lebensjahr
Meist im letzen Wachstumsschub, zwischen dem zehnten und 13. Lebensjahr, wächst die Brustwirbelsäule langsamer als die Rückenwirbelsäule. Die Wirbel werden keilförmig. Die knorpeligen Deckplatten auf den Wirbeln entwickeln sich nicht schnell genug. Durch schwache Muskeln und einen verkürzten Schultergürtelbereich bildet sich der charakteristische Rundrücken aus. In diesem Stadium können die Kinder ihren krummen Rücken willentlich ausgleichen. Meist schicken sie ihre Eltern wegen einer schlechten Körperhaltung zum Arzt, weniger wegen Schmerzen. Nur fünf Prozent der Patienten leiden an Schmerzen.

2. Zwischen dem 13. bis 17. Lebensjahr
Vor dem letzten Wachstumsschub, bevor die Patienten volljährig sind, versteift sich die Wirbelsäule. Es bilden sich die Schmorl´sche Knötchen. Der Zwischenraum zwischen den Wirbeln verschmälert sich. Die Brust ist vermehrt belastet. Die Wirbel verformen sich weiter. Wachsen die Keilwirbel nicht symmetrisch, entsteht zusätzlich eine leichte Skoliose. Die Wirbelsäule ist auch in seitliche Richtung verkrümmt. Bei den Patienten entsteht ein verstärktes Hohlkreuz. Die schlechte Haltung fällt auch Laien auf. In diesem Stadium treten sehr oft Schmerzen in der Brustwirbelsäule bei Ruhe und Belastung auf.

3. Erwachsenenalter
Ist die Erkrankung stark ausgeprägt, versteifen sich die befallenen Wirbelsäulenabschnitte durch Bindegewebe. In wenigen Fällen verknöchern Abschnitte der Wirbelsäule ganz und fixieren den Rundrücken. Bereits mit 20 bis 30 Jahren können die Patienten keine kraftaufwändige Arbeiten oder Sportarten mehr verrichten.
Im Erwachsenenalter kommt es durch den fixierten Rundrücken zu biomechanischen Auswirkungen auf die gesamte Wirbelsäule. Überlastungs- und Abnutzungsbeschwerden an Muskeln, Bändern und Gelenken, insbesondere im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule sind die Folgen


Therapie:
Krankengymnastik
Rückenschwimmen
Schlafen in einem harten Bett
bei Progressiven Verläugfen ist eine operative Stabilisation oder Korrektur der fehrgestellten Wirbelsäule notwendig

Link:
Morbus Scheuermann


Sklerodermie(Darrsucht)

- ist eine Autoimmunerkrankung des Gefäßbindegewebes.
unterschieden zwischen:
-lokalisierte (Sclerodermia circumscripta)
-sytemische (progressive, systemische Sklerodermie)

Lokalisierte Sklerodermie
- Hauterscheinungen mit begrenzten herden, die anfangs gerötet sind und später verhärten (sklerodisieren) und atrophieren.
Sie zeigen eine verstärkte oder verminderte Pigmentierung.
Gelegentlich geht ein circumscripte Sklerodermie in eine progressive, systemische Verlaufsform über.

Progressive systemische Sklerodermie
- meist sind Frauen zwischen dem 40.-50. Lebensjahr betroffen.
Die Erkrankung beginnt mit teigigen Ödemen an den Fingerspitzen und Raynaud-Symptomen.
- Mnate später erfolgt im betroffenen Areal eine fleckig-livide Verfärbung mit glänzender atrophischer, unverschieblicher Haut.
- es kommt an den Fingern und an den Zehen zu "rattenbissartigen Nekrosen(schmerzhafte gangränöse Veränderungen.
- die Finger werden in Beugestellung fixiert und die Endknochen lösen sich auf.
- Die Krankheit kann sich von den Händen auf Unterarme, Gesicht, Hals und Brust ausdehnen.
- durch die Verhärtung werden die Gesichtszüge starr, die Nase springt spitz hervor, der Mund ist klein mit straffer Faltenbildung ander Oberlippe.
- Es kann zur Zungenbandverkürzung kommen, was die Sprach- und Schluckstörungen verursacht.
- die Krankheit verläuft in Schüben, zischen denen längere Latenzphase liegen können.

Prognose
- es gibt große Unterschiede im Krankheitsverlauf
- oft verschlimmert sich die Sklerodermie in den ersten Jahren rapide, wird dann langsammer und kann sogar zum Stillstand kommen
- gelegentlich treten akute Vorläufe auf und es werden in schneller Folge Herz, Nieren und Lungen befallen, so dass es zum tödlichen Ausgang durch Organversagen kommen kann.

Diagnose:
Antikörpernachweis
Therapie:
erfolgt durch den Arzt Kortison
Zytostatika
der Heilpraktiker kann begleitend behandeln

Links:
Sklerodermie




ars medicina 12.07.2009, 18.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

RÉSUMÉ Bewegungsapparat

Aufgaben des Skellets
- Stützfunktion des Körpers
- Ansatzpunkt für Muskeln (Vorraussetzung für Bewegungen)
- Schutzfunktion für lebensgewichtige Organe(Herz, Gehirn, Lungen, Rückenmark)
- Speicher für Mineralsalze
- Ort der Bildung der Blutzellen

Schädel
Welche Knochen bilden den Hirnschädel?
-1Stirnbein
-2 Scheitelbeine
-1 Hinhauptbein
-2Schläfenbeine
-1Keilbein
-1Siebbein(bildet den oberen Teil der Nasenscheidewand, ein Teil des Nasendaches, die seitlichen Wände der Nasengänge)

Fontanellen(Knochenlücken)

Der neugeborene Mensch besitzt zwei unpaare Hauptfontanellen, die als große Fontanelle und kleine Fontanelle bezeichnet werden, sowie vier weitere, kleinere Fontanellen (jeweils paarige vordere und hintere Seitenfontanellen).
Die große Fontanelle (Stirn-Fontanelle bzw. Fonticulus anterior) liegt zentral auf dem Schädel. An dieser Stelle treffen jeweils die rechten und linken Stirnbeine(Ossa frontalia) sowie die Scheitelbeine Ossa parietalia) bzw. Kranznaht (Sutura coronalis), Pfeilnaht (Sutura sagittalis) und Stirnnaht (Sutura frontalis) aufeinander.
Die dreieckige Kleine Fontanelle (Hinterhaupts-Fontanelle bzw. Fonticulus posterior) liegt am Hinterkopf am Berührungspunkt der Scheitelbeine mit dem Hinterhauptbein (Os occipitale) bzw. der Pfeilnaht mit der Lambdanaht (Sutura lambdoidea).
Die hinteren Seitenfontanellen (Fonticulus mastoideus) liegen beiderseits des Kopfes zwischen dem Schläfen-, dem Scheitel- und dem Hinterhaupbein.
Die vorderen Seitenfontanellen (Fonticulus sphenoidalis) liegen ebenfalls beiderseits des Kopfes, zwischen Stirn- und Scheitelbein sowie dem großen Keilbeinflügel.

die beiden größten Gesichtsknochen
-Unterkiefer
-Oberkiefer

Wirbelsäule (Columna vertrbralis)
Aufgaben:
-Halt für den Körper
-Beweglichkeit es Organismus
-Schutz für den Rückenmark
Wie sind die Wirbel miteinander verbunden, mit Ausnahme des Kreuzbeins und der Steißbeinknöchelchens?
- sind durch faserknorpelige Zwischenwirbelscheiben verbunden.

Welche Anteile kann man anatomischan den Zwischenwirbelscheiben unterscheiden
-äußere Ring(anulus fibrosus)
-Faserknorpel
-kollagene Fasern
-inneren Gallertkern(Nucleus pulposus)

Wo verläuft das Rückenmark?
im Wirbelkanal (Canalis vertebralis)
Wie bezeichnet man die Lendenwirbelkrümmung nach vorne, wie die nach hinten?
-Lordose(im Hals- und Lendenbereich eine Krümmung nach vorn)
-Kyphose(im Brust-und Kreuzbeinbereich - Krümmung nach hinten)

Wirbelsäulenabschnitte
-HWS (7 Halswirbel(Vertebrae cervicales C1 bis C7)
-BWS(12Brustwirbel vertebrae thoracicae Th1 bis TH12)
-LWS(5 Lendenwirbel vertebrae lumbales L1 bis L5)
-Kreuzbein(Os sacrum 5 miteinander verschmolzene Wirbel S1 bis S5)
-Steißbein(os coccygis)
(3-6 zurückgebliebenene Steißbeinwirbel Co1 bis Co3-6)

Wie heißt der erste Halswirbel, wie der zweite?
-der erste Halswirbel = Atlas
-der zweite Halswirbel = Dreher

Wie heißt der 7. Halswirbel?
-Prominens (er hat seinen namen wegen seine sicht- und tastbar hervorragenden Dornfortsatzes.

Brustwirbelsäule
12 Wirbel(Th1 - Th12)

Lendenwirbelsäule (Vertebrae Lumbales)
5 Lendenwirbel (L1 - L5)

Kreuzbein(Os sacrum)
Verschmelzung von fünf Wirbeln

Bandscheibenschäden
treten bevorzugt im Bereich des dritten bis fünften Lendenzwischenwirbelscheiben auf.

Brustbein(Sternum)
Anteile:
Handgriff(Manubrium)
Körper(Corpus)
Schwertfortsatz(Processus xiphoideus)

Rippen
die echten Rippen unterschieden sich von den unechten und den freien Rippen, indem sie mit dem Brustbein verbunden sind. 1- 7 Rippe bilden Gelenke.

Schultergürtel
besteht aus: Schlüsselbein, (Clavicula) und dem Schulterblatt(Scapula)

Gelenkverbindung des Schultergürtels mit dem Rumpf :

Brustbein-Schlüsselbein-Gelenk(Sterno-Clavicular-Gelenk, Articulatio sternoclavicularis)

Das äußere (laterale) Ende des Schlüsselbeins ist gelenkig verbunden mit der Schultehöhe(Acromion) und bildet das Schulterhöhen-Schlüsselbein-Gelenk.

Schulterblatt Clavicula
hat rückwärts kein Gelenk, sondern ist an Muskeln aufgehängt
Bildet zusammen mit dem Oberarm das Schultergelenk.
Auf der Rückseite des Schulterblattes befindet sich die Schulterblattgräte(Spina scapulae), die seitlich in die Schulterhöhe(Acromion) ausläuft.
Am oberen Rand des Schulterblattes befindet sich der nach vorne gerichtete Rabenschnabelfortsatz(Processus corcoideus).

Oberarmknochen
was ist der Humerus?
-ist ein Röhrenknochen. Am oberen Ende befindet sich der Kopf(caput humeri) mit dem großen und kleinen Höcker.
Am unteren Ende sitzen das Köpfchen(capitulum humeri), die Rolle(trochlea humeri) und der innere und äußere Gelenkknorren(Epicondylus humeri medialis et lateralis).

Unterarmknochen
-Radius (Speiche)befindet sich auf der Daumenseite
-Ulna (Elle) - befindet sich auf der Kleinfingerseite

Handwurzelknochen
8 kleine unregelmäßig geformte Knochen
1-Kahnbein(Os scaphoideum)
2-Mondbein(Os lunatum)
3-Dreieckbein(Os triquetrum)
4-Erbsenbein(Os pisiforme)
5-großes Viereckbein(Os trapezium)
6-kleines Viereckbein(Os trapzoideum)
7-Kopfbein(Os capitatum)
8-Hakenbein(Os hamatum)

Mittelhand- und Fingerknochen
5 Mittelhandknochen(ossa metacarpi)
14 Mittelhandknochen(phalangen)
Die Mittelhandknochen haben ihren Ursprung an der Handwurzel. An ihrem distalen Ende stehe sie mit den Fingerknochen in gelenkiger Verbindung.
Jeder Finger besitzt drei Knochen, mit Ausnahme des Daumens, der nur aus zwei Phalangen besteht.
Der Daumen ist das beweglichste Glied der Hand
Die Greifbewegung wird durch das Sattelgelenk ermöglicht, das vom ersten Mittelhandknochen und dem großen Viereckbein gebildet wird.

Beckengürtel und Becken
setzt sich zusammen aus:
-Hüftbein
-Kreuzbein
das Hüft-und Kreuzbein ist durch das Kreuzbein-Darmbeingelenk(Iliosakralgelenk, Artt. sacroiliacae)

Hüftbein(Ossa coxae)
Darmbein(Os ilium)
Sitzbein(Osischii)
Schambein(Os pubis)

Symphyse (Schambeinfuge)
ist ein unechtes Gelenk
wird durch Fasernknorpel hergestellt
Auf die Symphyse wirken abwechselnd beim Gehen und beim Stehen Zug- und Schubkräfte ein. Durch den Fasernknorpel wird die beanspruchung kompensiert.

Oberschenkelknochen
Femur - der längste Knochen des Körpers
An seinem oberen Anteil befindet sich der Oberschenkelkopf(Caput femoris), der im Acetabulum liegt und an der Bildung des Hüftgelenkes beteiligt ist.

Unterschenkelknochen
-Tibia(Schienbein)
-Fibula(Wadenbein)

Fußskellet
Anteile:
-Fußwurzel
-Mittelfuß
-Zehen
Fußwurzelknochen(Ossa tarsi, Tarsalia)
Fersenbein(Calcaneus)
Sprungbein(Talus)
Kahnbein(Os naviculare)
Würfelbein(Os cuboideum)
inneres Keilbein(Os cuneiforme mediale)
äußeres Keilbein(Os cuneiforme laterale)

Zehen
-bestehen jeweils aus drei Gliedern(Ausnahme der Großzehe, die nur zwei Glieder hat)

Knochenverbindungen
Haften = unbewegliche , kontinuierliche Knochenverbindungen, bei denen zwei Knochen durch ein dazwischenliegendes Gewebe fest miteinander verbunden sind.

Gelenk
= bewegliche diskontinuirliech Knochenverbindung. Charakteristisch für das Gelenk ist der Gelenkspalt(Gelenkhöhle), der die Verbindung zwischen zwei Knochen unterbricht.
Das gewölbte Gelenkende wird als Kopf bezeichnet, das ausgehöhlte als Pfanne
Die Gelenkfächen sind mit hyalinem Knorpel überzogen.
Die durch den Gelenkspalt getrennten Knochen werden durch eine Gelenkapsel zusammengehalten
Anteile an der Gelenkkapsel:
-Äußere Faserschicht
-innere Synovialhaut, die Synovia(Gelenkschmiere absondert die die Gelenkoberflächen gleitfähig erhaltet und den gefäßfreien Knorpel ernährt)

Unterteilung der Gelenkarten nach Form:
- Scharniergelenke(das Öffnen und Schließen erfolgt um die eigene Achse(Oberarmknochen-Ellen-Gelenke, Kniegelenk, Sprunggelenk, Finger- und Zehengelenk).
-Kugelgelenke(erlauben eine große Anzahl von Bewegungen) Eine Schalenförmige Gelenkpfanne umfasst einen kugelförmigen Kopf (Schulter-und Hüftgelenke).
-Eigelenk (eineiförmiger Gelenkkopf liegt in einer entsprechen geformter Pfanne.(proximale Handgelenke und zwischen Atlas und Hinterhauptbein.
-Sattelgelenk ( kommen nur in den Daumenwurzelgelenken vor.
-Randgelenk(der Gelenkkopf ist scheibenförmig und dreht sich in einer entsprechend ausgehöhlten Pfanne) Ellen-Speichen-Gelenk als Teil des Ellenbogengelenks.

Schulter-, Ellenbogen- und Kniegelenk
Welche Knochen sind an deren Bildung beteiligt?
Schultergelenk(Articulatio humeri) - Kopf des Oberarmknochens
Pfanne des Schulterblattes
Ellenbogengelenk(Articulatio cubiti) - Oberarmknochen-Speichen-Gelenk, Oberarmknochen-Ellen-Gelenk, Ellen-Speichen-Gelenk
Kniegelenk(Articulatio genus) - Oberschenkeknochen(Femur), Kniescheibe(Patella), Menisken und Scheinbein(Tibia)
Meniskusriss - durch Dresturz(der Meniskus hat keine Zeit mehr in die ursprüngliche Lage zurückzugleiten
Kniescheibe(Patella) - liegt an der Knievorderseite, eingebettet in die Sehne des vierköpfigen Oberschenkelmuskels
Auf der Rückseite ist sie mit hyalinem Knorpel überzogen, An der rechten und linken Knieseite werden sie von den Seitenbänder festgehalten. Die vorderen und hinteren Seitenbänder fixieren die Menisken und verhindern eine Überstreckung des Kniegelenkes.
Tastbar und sichtbar sind die Menisken wenn das Knie gestreckt ist.
Besondere Hilfsvorrichtungen
Der Schleimbeutel(Bursa) ist mit Synovialflüssigkeit gefüllt.
Sehne(Tendo) - ist das weissliche, glänzende Endstück eines Muskels
Die dient dem Muskel als Ursprung und Ansatz am Knochen und überträgt die Zugkraft des Muskels auf den Knochen
Sehnenscheide(Vagina tendinis) ist ein Führungskanal in dem die langen Sehnen verlaufen.
Die äußere Schicht besteht aus einer derben bindegewebigen Hülle, innen ist der Kanal mit einer Synovialhaut ausgekleidet, die auch die Sehne überzieht.

ars medicina 12.07.2009, 18.26 | (0/0) Kommentare | PL

Muskeln des Oberschenkels/Unterschenkels/Fuss

Der wichtigste Muskel des Oberschenkels ist der vierköpfige Schenkelstrecker(musculus quadriceps femoris).
Er entspringt mit den vier Köpfen deren Muskelbäuche(gerader, äußerer, mittlerer und innerer Oberschenkelmuskel) sich vereinigen und zu einer einzigen Sehne zusammenlaufen.
In dieser Sehne ist die Kniescheibe als Sesambein eingebettet.
Die Sehne wird unterhalb der Kniescheibe als Sesambein eingebettet.
Die Sehne wird unterhalb der Kniescheibe, bis zu ihrem Ansatz am Schienbein, als Kniescheibenband( ligamentum patellae) bezeichnet
An der Innenseite des Oberschenkels liegt der Oberschenkelanzieher( musculus adductor magnus), an der Rückseite befinden sich der zweiköpfige, der halbsehnige und der halbmembranöse Oberschenkelmuskel(musculus biceps femoris, musculus semitendinosus, musculus semimembranosus)
Sie entspringen am Sitzbeinhöcker und sind am Unterschenkel festgewachesen.
Sie bewirken im Hüftgelenk eine Streckung und im Kniegelenk eine Beugung.



Index:

Gesäßmuskeln und Muskeln der Rückseite des Oberschenkels Tiefe Schicht

1. Hinterer oberer Darmbeinstachel spina iliaca posterior superior
2. Mittlerer Gesäßmuskel musculus gluteus medius
3. Kreuzbein Sitzbeinhöcker Band ligamentum sacrotuberale
4. Großer Gesäßmuskel (abgeschnitten) musculus gluteus maximus
5. halbsehniger Muskel musculus semitendinosus
6. Großer Anzieher musculus adductor magnus
7. Halbmembranöser Muskel musculus semimembranosus
8. Zweiköpfiger Oberschenkelmuskel musculus biceps femuris
9. Wadenbeinkopf caput fibulae
10. Äußerer Teil des Zwillingswadenmuskels musculus gastrocnemius laterale
11. Innerer Teil des Zwillingswadenmuskels musculus gastrocnemius mediale
12. Schlanker Muskel musculus gracilis
13. Schneidermuskel musculus sartorius
14. Sohlenmuskel musculus plantaris
15. Kniekehlenfläche des Oberschenkelknochens Facies poplitea
16. Rauhe Linie Linea aspera
17. Schleimbeutel auf dem großen Rollhügel Bursa trochanterica musculi
18. Birnenförmiger Muskel musculus piriformis
19. Oberer Zwillingsmuskel musculus gemellus inferior
20. Innerer Hüftlochmuskel musculus obturator internus
21. Unterer Zwillingsmuskel musculus gemullus inferior
22. Viereckiger Oberschenkelmuskel musculus quadratus femuris
23. Darmbein-Schienbein-Sehne Tracus iliotibialis



Index
Muskeln der Vorderseite des Oberschenkels
1. zwölfte Rippe costa XII
2. Darmbeinkamm costa iliaca
3. großer Lendenmuskel musculus psoas major
4. Darmbeinmuskel
5. Vorderer oberer Darmbeinstachel spina iliaca anterior superior
6. Lenden-Kreuzbein-Knick der Wirbelsäule Promontorium
7. Leistenband ligamentum inguinale
8. Langer Anzieher 9+10+11 Vierköpfiger Oberschenkelmuskel musculus quadriceps femoris
9. gerader Oberschenkelmuskel musculus rectus femoris
10. Äußerer Oberschenkelmuskel musculua vastus lateralis
11. Innerer Oberschenkelmuskel musculus vastus lateralis
12. Kniescheibe Patella
13. Kniescheibenband liagmentum patellae
14. Wadenbeinkopf caput fibulae
15. Ansatzsehne des Schneidermuskels des schlanken Muskels und des halbsehnigen Muskels Pes anserinus
16. Inneres Halteband der Kniescheibe Retinaculum patellae mediale
17. Darmbein-Schienbein-Sehne Tractus iliotibialis
18. Schlanker Muskel musculus gracilis
19. Viereckiger Lendenmuskel musculus quadratus lumborum
20. Kleiner Lendenmuskel musculus psoas minor
21. Schenkelbindenspanner musculus tensor fasciae latae
22. Schneidermuskel musculus sartorius
23. Kammmuskel musculus pectineus

Muskeln des Unterschenkels und Fuss
  1. verschiede Muskeln
  2. der 3köpfige Wadenmuskel (musculus triceps surae) an der Unterschenkelrückseite
  3. der 3köpfige Wadenmuskel setzt sich aus dem Zwillingswadenmuskel(musculus gastrocnemius) und dem schollenmuskel (musculus soleus) zusammen
  4. der Zwillingsmuskel hat am Oberschenkelknochen einen seitlichen und einen mittleren Ursprung.
  5. Diese beiden Köpfe vereinigen sich in der Mitte des Unterschenkels mit dem Schollenmuskel und gehen in die Achillessehne über, die am Fersenbein festgewachsen ist
  6. Vorne zwischen Schien- und Wadenbein, finden wir am Unterschenkel noch die Strecker von Fuß und Sehnen
  7. Seitlich über dem Wadenbein liegen der lange und der kurze Wadenbeinmuskel (musculus peroneus longus und brevis)

Fuss
es gibt eine Vielzahl von Fußmuskeln, die für die beweglichkeit der Zehen und die die Fußknochen zu einer kräftigen, elastischen tragfläche für das Körpergewicht verbinden.


ars medicina 09.07.2009, 14.06 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Muskeln des Gesäßes

wird aus drei übereinanderliegenden Muskeln gebildet:

  1. dem großen(musculus gluteus maximus)
  2. dem mittleren( musculus gluteus medius)
  3. dem kleinen (musculus gluteus minimus) Gesäßmuskel Der Gesäßmuskel richtet den Rumpf aus der Bäugestellung auf und zieht den Oberschenkel nach hinten

Index

Gesäßmuskulatur und Muskulatur der Rückseite des Oberschenkels. Oberflächliche Schicht

1. Hinterer oberer Darmbeinstachel Spina iliaca posterieor superior

2. Mittlerer Gesäßmuskel musculus glateus medius

3. Großer Gesäßmuskel musculus glateus maximus

4. Große Rollhügel Trochanter major

5. Halbmembranöser Muskel musculus semimembranosus

6. Halbsehniger Muskel musculus semidinosus

7. Zweiköpfiger Oberschenkelmuskel musculus biceps femoris

8. Zwillingswadenmuskel musculus gasrtocnemius

9. Schlanker Muskel musculus gracilis

10. Großer Anzieher musculus adductor magnus

11. Darmbein Schienbein Sehne Tractus iliotibialis

12. Schneidermuskel musculus sartorius

13. Kniekehlenfläche des Oberschenkelknochens Facies poplitea

14.Sohlenmuskel musculus plantaris



ars medicina 09.07.2009, 13.56 | (0/0) Kommentare | PL

Muskeln von Schulter, Arm und Hand

Deltamuskel (Musculus deltoideus)
  1. hat die Form einer dreieckigen Kappe, die die Schulter bedeckt
  2. entspringt am Schlüsselbein, an der Schulterhöhe und an der Schulterblattgeräte
  3. der Ansatzpunkt ist der Oberarmknochen
  4.  der Deltamuskel hebt den Oberarm und kann ihn nach vorne und nach hinten ziehen
  5.  ist an der Innen- und Außenrotation des Armes beteiligt.

Zweiköpfiger Oberarmmuskel (Musculus biceps brachii)
  1. ist zweiköpfig- wird Biceps genannt- er entspringt mit seinem langen Kopf (Caput longum) oberhalb der Schulterblattpfanne
  2. die Sehne verläuft verläuft ein Stück inder Gelenkhöhle des Schultergelenkes
  3. der kurze Kopf (Caput breve) entspringt am Rabenschnabelfortsatz des Schulterblattes- die Hauptsehne setzt an der Speiche an
  4.  eine Nebensehne ist über eine flächige Sehne(Aponeurose) mit der Unterarmfaszie verwachse
  5.  die Bisepssehne umschlingt teilweise den Speicherkopf des Unterarms, somit beugt der Biseps den Unterarm im Ellenbogengelenk und führt eine Auswärtsdrehung (Supination) der Hand, bzw. des Unterarms durch.
  6. der kurze oder lange Kopf des Biseps wirkt bei der Bewegung des Schultergelenkes nach vorne mit
Dreiköpfiger Oberarmmuskel (Msculus triceps brachii)
  1. der dreiköpfige Armstrecker ist der Antagonist des Biseps
  2. entspringt in drei Köpfen an Schulterblatt und Oberarmknochen, verläuft and er Hinterseite des Humerus und setzt an der Elle an
  3. streckt den Unterarm im Ellenbogengelenk und wirkt inder Adduktion(Heranziehen) des Armes

Unterarmmuskeln- bewegen das Handgelenk und die Finger
  1. sind in oberflächlichen und tiefen Schichten angelegt
  2. je nach der im Handgelenk durchgeführten Bewegung unterscheidet man: Strecker (Extensoren) und Beuger(Flexoren). Strecker führen eine Dorsalflexion aus, Beuger eine Palmarflexion
  3. Die Strecker liegen dorsal und radial die Beuger liegen palmar und ulnar. Die Strecker werden von Nervus radialis, die Beuger von nervus medianus und nervus ulnaris innerviert.

Handmuskeln- bilden die Fortsetzung der Beugergruppe des Unterarms
unterteilt in :
  1. Muskeln der Hohlhand
  2. des Daumenballens, 
  3. des Kleinfingerballens => Alle werden vom Nervus medianus und nervus ulnaris innerviert

Index: Muskel von Schulter, Arm und Hand
A. Streckseite des Armes,
B. Beugeseite des Armes
1. Deltamuskel (musculus deltoideus)2. Zweiköpfiger Oberarmmuskel(musculus biceps brachi)
3. Armstrecker(musculus triceps brachi)
4. innerer Oberammuskel(musculus brachialis)
5. Oberarmspeichenmuskel( musculus brachioradialis)
6. Ellenbogen(Olecranon)
7. Gemeinsamer Fingerstrecker(musculus extensor digitorum
8. Handwurzelband(Retinaculum extensorum)
9. Speichenhandbeuger(musculus flexor carpi radialis)
10. langer Hohlhandmuskel(musculus palmaris longus
11. Oberflächlicher Fingerbeuger(musculus digitorum superficialis)
12. Ellenhandbeuger(musculus flexor carpi ulnaris)
13 Langer Daumenbeuger(musculus flexor policis longus)

14. kurzer Daumenabzieher(musculus abductor policis brevis)
15. Kurzer Daumenbeuger(musculus flexor policis brevor)
16. Schlüsselbein (Clavicula)
17. Langer Speichenhandstrecker(musculus extensor carpi radialis longus)
18. Kurzer Speichenhandstrecker(musculus extensor carpi radialis brevis)
19. Langer Abzieher des Daumens(musculus abductor policis longus)
20. Kurzer Daumenstrecker(musculus extensor policis brevis)
21. Langer Daumenstrecker (musculus extensor policis longus)
22. Rabenschnabelfortsatz(Processus coracoideus)
23. Unterschulterblattmuskel(musculus subcapularis
24. Rabenschnabelfortsatz-Oberarmmuskel(musculus coracobrachialis
25. Großer Rundmuskel(musculus teres major)
26. Breiter Rückenmuskel(musculus latissimus dorsi)
27. Runder Einwärtswender(musculus pronator teres)
28. Gegenstrecker des Daumens(musculus opponens policis)
29. Kleinfingerabzieher(musculus abductor digiti V
30. Kleinfingerbeuger(musculus flexor digiti)31. Ellenhandstrecker(musculus etensor carpi ulnasis)


ars medicina 09.07.2009, 13.42 | (0/0) Kommentare | PL

Zwerchfell(Diaphragma)



Diaphragma
trennt die Brustorgane von den Bauchorganen
- ist kuppelförmig
- ist der wichtigste Atemmuskelentspringt an der unteren Brustkorböffnung und seine Muskelfasern ziehen bogenförmig aufwärts, um in eine Sehnenplatte einzustrahlen
Öffnungen in dieser Sehnenplatte lassen die untere Hohlvene, die Aorta und die Speiseröhre durchtreten
Bei der Einatmung wird die Sehnenplatte nach unten gezogen. Bei der Ausatmung kommt es zur Muskelentschlaffung, wodurch die Sehnenplatte von den Baucheingeweiden nach oben geschoben wirdJeder Atembewegung verschiebt die Bauchorgane.
Die Leber wird bei der Einatmung nach unten bewegt und bei der Ausatmung nach oben.
Bei maximaler Einatmung bewegt sich das Sehnenzentrum ca. 3 - 6cm bis hin zu 10cm nach unten

ars medicina 09.07.2009, 13.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Muskeln des Rumpfes, Muskeln des Bauchbereiches

Die Muskulatur des Rumpfes besteht aus einer tiefen und einer oberflächlichen Schicht
Breiter Rückenmuskel(Musculus latissimus dorsi)
  1.  bedeckt den unteren Teil des Rückens
  2.  entspringt an den unteren Brustwirbeln, den Lendenwirbeln, der Kreuzbeinwirbeln und am unteren Darmbeinkamm 
  3. sein Ansatz liegt auf einem Muskelhöcker des Oberarmknochens 
  4. ist wichtig für die Bewegung des Armes im SchultergelenkVorderer Sägemuskel(MUsculus serratus anterior)
  5. ist ein kräftiger Muskel
Großer Brustmuskel (musculus pectoralis major)
  1. entpsingt am Brsutbein, Schlüsselbein und Rippen
  2. beseckt den größten Teil der Vorderfläche des Brustkorbes
  3.  ist zuständig für das Anziehen und Einwärtsrollen des Armes 
  4. gehört ebenso zur Atemhilfsmuskulatur
Kleiner Brustmuskel (musculus pectoralis minor)
  1. entspringt an der 3 bis 5 Rippe
  2. setzt am Rabenschnabelfortsatz des Schulterblattes an, welches er nach unten bewegt
Zwischenrippenmuskeln
  1. äußere Zwischenrippenmuskeln(Muskulus minori intercostales externi)
  2. innere Zwischenrippenmuskeln (Musculus minori intercostalis interni) dienen zur Abdichtung und der Atembewegung des Brustkorbes


Index: Muskeln der Brust und Bauchwand (die Mittlere Schicht)

1. Rabenschnabelfortsatz Processus coracoideus
2. Vorderer Sägemuskel (oberster Teil) musculus serratus anterior
3. Deltamuskel musculus deltoideus
4. Großer Brustmuskel musculus pectoralis major
5. Rabenschnabelfortsatz-Oberarm-Muskel musculus corachobrachialis
6. Unterschulterblattmuskel musculus subcapilaris
7. Großer runder Muskel musculus teres major
8. Vorderer Sägemuskel musculus serratus anterior
9. Breiter Rückenmuskel musculus latissimus dorsi
10. Äußere Zwischenrippenmuskel musculus meridialis intercostales externi
11. Zwölfte Rippe Costa XII
12. Schlüsselbein clavicula
13. Unterschlüsselbeinmuskel musculus subclavius
14. Kleiner Brustmuskel musculus pectoralis minor
15. Innere Zwischenrippenmuskeln musculus intercostales interni
16. Rektusscheide Vagina musculi recti abdominis
17. Inerer schräger Bauchmuskel musculus obliquus internus abdominis
18. Vorderer oberer Darmbeinkamm Spina iliaca anterior superior
19. Samenstrang Funiculus spermaticus
20. Darmbeinkamm Crista iliaca



Index: Muskeln der vorderen Brust- und Bauchwand
1. Zungenbein Os hyoideum
2. Kopfwender musculus sternocleidomastoideus
3. Schlüsselbein Clavicula
4. gerader Bauchmuskel musculus rectum abdominis
5. Äußerer schräger Bauchmuskel externus abdominis
6. Rektusscheide Vagina musculus recti abdominis
7. Deltamuskel musculus deltoideus
8. Großer Brustmuskel musculus pectoralis major
9. Breiter Rückenmuskel musculus latissimus dorsi
10. Vorderer Sägemuskel musculus serratus anterior
11. Darmbein Crista iliaca
12. Äußerer Leistenring anulus inguinalis superficialis
13. Samenstrang Funiculus spermaticus
14. Zwischensehne im geraden Bauchmuskel Intersectio tendinea
15. "Weise Linie" Linea alba
16. Pyramidenmuskel musculus pyramidalis
17. Schlingenförmiges Gliedband Ligamentum fundiforme penis
18. Öffnung der Schenkelbinde für die große Hautvene Hiatus saphenus
19. Oberschenkelfaszie fascia lata
20. Große Hauptvene des Beines (große Saphena) Vena saphena magna
21. Hautmuskel des Hlses Platysma
22. Muskeleck des äußeren schrägen Bauchmuskels externus abdominis
23. Schenkelbinderspanner musculus tensor fascie latae
24. Leistenband Ligamentum inguinale
25. Darmbein-Schienbein-Sehne Tractus iliotibialis
26. Schneidermuskel musculus sartorius

 
Die Muskulatur des Bauchbereiches
wirkt bei der Rumpfbeugung und der Rumpfdrehung mit.
Bei der "Bauchpresse", wo sich die ganzen Organe zusammenziehen um die Darm- oder Harnblasenentleerung zu unterstützen.

 
Gerader Bauchmuskel (Musculus rectus abdominis)
- der gerade Bauchmuskel(Rectus) ist ein langer Muskel der vom Fortsatz des Brustbeins und der 5 - 8 Rippe zum Schambein zieht
- er ist durch Zwischensehnen gegliedert
- ist paarig angelegt und verläuft in einem bindegewebigen Köcher
- der Rectusscheibe

Äußerer schräger Bauchmuskel(musculus obliquus externe abdominis)
- entspringt an der Außenfläche der 5 - 12 Rippe
- seine Sehnenplatte geht in die Rectusscheide über

Innerer schräger Bauchmuskel(musculus obliquus internus abdominis)
- entspring fächerförmig am Darmbein und Drmstachel
- seine Sehnenplatte geht in die Rectusscheide über

Querer Bauchmuskel (Musculus traversus abdominis)
- entspringt in der Innenseite der 7
- 12 Rippe und am Darmbeinkamm
- verläuft gürtelförmig und strahlt in die Sehnenplatte der Rectusscheide ein
- er ist der am tiefsten verlaufende Bauchmuskel

Weiße Linie (Linea alba)
- entsteht durch die Verflechtung der Aponeurosen der seitlichen Bauchmuskulatur in der Medianlinie der Bauchwand
- sie erstreckt sich vom Schwertfortsatz des Brustbeines bis zur Symphise
- ist oft auf der Hautoberfläche der Rinne zu sehen


ars medicina 09.07.2009, 13.17 | (0/0) Kommentare | PL

Muskeln des Halses

fast alle Muskeln stehen mit dem Zungenbein in Verbindung

Platysma
  1. ist ein platter Hautmuskel des Halses
  2. hat die Aufgabe die haut zu spannen und deshalb wird er noch zur mimischen Muskulatur zugerechnet
  3. er verbindet die Haut des Gesichts vom Kinnbereich bis Mundwinkel mit der oberen Brusthaut in der Region des Schlüsselbeins

Kopfwender (musculus sternocleidomastoideus)verbindet den Schädel mit dem Schlüssel- und Brustbein entspringt am Brust-und Schlüsselbein und setzt am Warzenfortsatz des Schläfenbeins(Processus mastoideus) und der queren Knochenleiste des Hinterhauptbeins (Linea nuchae) ist nur ein Kopfwender tätig, so findet die Drehung des Kopfes nach der entgegengesetzten Seite, bzw. eine neigung zur gleichen Seite statt.

Sind beide Kopfwender aktiv, wird das Hinterhaupt unter leichtem Drehen des Kinns nach vorne gezogen.

Trapezius ( Kaputzenmuskel, musculus trapezius)

  1.  entspringt mittels einer dünnen Sehne am Hinterhauptbein und an den Dornfortsätzen der Hals- und Brustwirbel.
  2. mit absteigenden, queren, aufsteigenden Bündeln läuft er zum Schultergürtel
  3. er setzt am schlüsselbein, Schulterhöhe und der Schulterblattgräte an
  4.  er verläuft damit im Nacken und in der oberen Hälfte des Rückens 
  5. er bewegt in Zusammenarbeit mit anderen Muskeln das Schulterblatt und das Schlüsselbein

Index:
1. Kopfwender musculus sternocleidomastoideus
2. Schulterblattgräte Spina scapulae
3. Deltamuskel musculus deltoideus
4. Trapezmuskel(Kaputzenmuskel musculus trapezius
5. Breiter Rückenmuskel musculus latissimus dorsi
6. äußerer schräger Bauchmuskel musculus obliquus externus abdominis
7. Darmbeinkamm Crista iliaca
8. Großer und kleiner Rautenmuskel musculus rhomboideus major et minor
9. Innerer schräger Bauchmuskel musculus obliquus internus abdominis
10. Dornfortsatz des 7. Halswirbels vertebra prominens
11. Sehnenspiegel im Trapezmuskel Lindenblattsehne
12. Großer runder Muskel musculus teres major
13. Dornfortsatz des 12. Brustwirbels vertebra thoracica XII
14. Lendendreieck musculus trigonum lumbale
15. Sehnenhaubenmuskel musculus occipitalis
16. Halbdornmuskel des Kopfes musculus semispinalis capitis
17. Riemenmuskel des Kopfes musculus splenius capitis
18. Riemenmuskel des Halses muscuus splenius cervicis
19. Schulterblattheber musculus lavator scapulae
20. Obergrätenmuskel musculus supraspinatus
21. Untergrätenmuskel musculus infraspinatus
22. Äußere Achsellücke Hiatus axillaris lateralis23. Innere Achsellücke Hiatus axillaris medialis
24. dreiköpfiger Oberarmmuskel musculus triceps brachii
25 Achte Rippe Costa VIII
26. Hinterer unterer Sägemuskel musculus serratus posterior inferior
27. Breiter Rückenmuskel(Rippensprünge) musculus latissimus dorsi
28. zwölfte Rippe Costa XII
29. Rücken-Lenden-Faszie Fascia thoracolumbalis
30. hinterer oberer Darmbeinstachel spian iliaca psoterior superior

ars medicina 09.07.2009, 13.03 | (0/0) Kommentare | PL

Muskeln des Kopfes

-Kaumuskulatur
-mimische Muskulatur besteht aus:
  1. Schläfenmuskeln(Musculus temporalis) entspringt am Unterkiefer und setzt in der Schlägengrube an Kaumuskel(Musculus masseter) zieht vom Unterkiefer zum Jochbein
  2. der innere und äußere Flügelmuskel(Musculus pterygoideus medialis et lateralis) liegen hinter und unterhalb des Jochbeins.
  3. Sie entspringen beide an der Flügelgrube des Keilbeins. Der äußere Flügelmuskel dient als Mahlbewegung der innere dem Kaudruck

ars medicina 08.07.2009, 17.30 | (0/0) Kommentare | PL

Skelettmuskulatur

besteht aus 277 paarigen und 3 unpaaren Muskeln -

  1. die Muskulatur ermöglicht die aufrechte Körperhaltung, Bewegungen, und Fortbewegungen des Körpers, Aufrechterhaltung der Körpertemperatur -
  2. Die Muskelarbeit wird zu 45% für die Kontraktion verwendet, 55% regeln die Körpertemperatur -
  3. bei Kälte kann die Muskelarbeit ausschließlich nur für die Regelung der Körpertemperatur verwendet werden -
  4. Da das Testosteron (anabol) stark muskelaufbauend wirkt, haben Männer durchschnittlich 30kg Muskelgewebe und Frauen nur 24kg.
  5. Die Befestigung, die der Körpermitte am nähesten liegt => Ursprung
  6. Einteilung nach dem Bau des Muskels von der Körpermitte ferner liegt =>Ansatz

Hauptanteil der Muskeln =>

Muskelbauchweitere Teile => Endstücke, Sehnen

Einteilung nach dem Bau des Muskels

- einköpfig

- zweiköpfig (Bizeps = Beuger des Oberarms))

- dreiköpfig (Trizeps = Strecker des Oberarms)

- vierköpfig

Einteilung nach der Aufgabe

- Agonisten(Spieler) = Muskeln die eine Primärbewegung verursachen. Z.B. Beugung im Ellenbogengelenk oder Kniegelenk)

- Antagonisten (Gegenspieler) des Agonisten. Führt der Antagonist eine Bewegung aus, entspannt der Agonist Synergisten (Mitspieler) unterstützen den Agonisten oder Antagonisten in seiner Arbeit

- Neutralisierende Muskeln wirken unerwünschten Nebenwirkungen des Agonisten entgegen

ars medicina 08.07.2009, 17.28 | (0/0) Kommentare | PL

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.

©Hippokrates



Es gibt immer etwas was uns mitten ins Herz trifft bis seine Häute in Fetzen liegen.

©zeitlos

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