ars medicina
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Ein Feigling denkt mit den Füßen nach.

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Das Glück ist genau so etwas Verwirrendes, Unbegreifliches wie das Unglück. Es gibt keinen Grund dafür, dass es da ist. Es zeigt sich weder als Belohnung, noch als Bestrafung. Es ist das unbegreiflichste Unbekannte überhaupt.
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Tag: Knochen

Erkrankungen der Knochen/Therapie

Lupus erythematodes

Lupus(lat: Wolf) = Krankheiten mit schweren Gewebezerstörungen(fressende Flechte)
Ursachen:
Lupus erythematodes ist eine Autoimmunkrankheit, bei der es zur Bildung von Antikörpern gegen Bestandteile der Zellkerne (antinukleäre Antikörper)kommen kann.

Die hierbei entstehenden Immunkomplexe zirkulieren im Blutkreislauf und lagern sich in die Gefäßwände ein, wodurch es zu einer Gefäßentzündung kommt. Die Gefäßentzündung kann Veränderungen an Haut, Gelenken und inneren Organen führen.
- Lupus vulgaris(Hauttuberkulose)
- Lupus perneo(Form der Hautsarkoidose)
- Lupus erythematodes
(erythem gr: entzündliche Rötung der Haut die durch eine Hyperämie(vermehrte Durchblutung) bedingt ist.
todes gr: gestaltet, ähnlich)

Auslösende Faktoren:
-Virusinfektionen,
-Sonnenbestrahlung
-Medikamente(Antihypertonika, Thyreostatika, Tuberkulostatika, Antiepileptika)
Vorkommen:
Betroffen sind Frauen im gebärfähigem Alter
Verlaufsformen
die häufigste und mildeste = chronische Haut LE.
Die LE zeigt allerdings ein vielschichtiges Krankheitsbild. Es kommt zun akuten, therapieresistenten Verläufen mit tödlichem Ausgang, als auch zu gutartigen Verlaufsformen, die kaum therapiebedürftig sind und die auf die Überlebenszeit des Patienten keinen Einfluss haben.
Ein weiteres Kennzeichen ist, dass es lange Latenzphasen geben kann, und dass es ohne einen ersichtlichen Grund zu einem schweren Schub komen kann.
Bei diesem Schub treten die gleichen Symptome wie in der Anfangsphase auf, oder ein anderes Krankheitsbild(ein bis dahin gesundes Organ wird befallen).

LE der Haut (Lupus erydermatodes discoides)
an den lichtexponierten Hautarealen(Gesicht Kopf, Hände) kommt es zu scheibenförmige (discoide) scharf begrenzten Hauterscheinungen (vermehrte Schuppung und entzündliche Randeveränderung) Es besteht eine Hyperästhesie(überempfindlichkeit gegen Berührung).
Mit den Jahren kommt es zu einer straffen Atrophie mit Bildung von hyperpigmentiertem Narbengewebe.
Systemischer Lupus erythematodes(SLE)
Das Krankheitsbild zeigt eine außerordentlich große Variabilität.
Symptome - Arthriden(Polyarthritis) und Hauterscheinungen, Pleuritis, Nephritis, Hypertonie, Peri- und Endokarditis)

Diagnose:
Antikörpernachweis - LE-Zellen (reife polymorphkernige Granulozythen mit randständigem Kern und großer Vakuole, die phagozytiertes Kernmaterial in Rosettenform enthält.

Therapie:
erfolgt über den Arzt
Kortison
Antipholgistika
Immunsupressiva
Der Heilpraktiker darf begleitend behandeln
LINK:
Systemischer Lupus erythematodes
DGfAE
Krankheitsbild
SLE

Morbus Bechterew(Spondylarthritis ankylopoetica, Spondylitis ankylosans)
ist eine rheumatische Erkrankung, bei der es durch die ablaufenden chronischen Gelenkentzündungen letztendlich zur Versteifung (Ankolysieung) des Achsenskeletts und der wirbelsäulennahen Gelenke(Rippen-Wirbel-Gelenke, Kreuzbein-Darmbein-Gelenke) kommt.
Die Bänder und die äußeren Bandscheibenanteile neigen zur Verkalkung.
Die Krankheit beginnt überwiegend bei Männern zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Sie tritt gehäuft familiär auf, manchmal in Kombiantion zu entzündlichen Darmerkrankungen(Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) Psoriasis oder der Trias: Arthritis, Urethritis, Konjunktivitis)

Ursache: unbekannt. Erreger konnten nicht nachgewiesen werden. Es kann ein Zellantigen(HLA-B27) nachgewiesen werden, dass nur bei 6% der Normalbevölkerung vorkommt.
Symptome
- Die Krankheit beginnt mit tiefsitzenden nächtlichen Rückenschmerzen, die oft in die Leiste, Gesäß, und Oberschenkel ausstrahlen, vor allem im Kreuzbeinbereich.
- Quälende Fersenschmerzen, die durch entzündlichen Verkalkungen der Achillesehnenansätzen verursacht werden.
- Augenentzündungen
- Fieber
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit,
- Gewichtsverlust
- Anämie
Im Endstadium der Erkrankung versteift die gesamte Wirbelsäule und der Brustkorb. Es kommt zur typischen Bechterew-Haltung mit der ausgeprägten Kyphose der BWS und der Lordose der HWS. (Bambusstab-Wirbelsäule)
Es kommt zur Kantenausziehung an den Wirbelkörpern, zur Verknöcherungen der Bandscheibenringe und der Bandscheibenlinksbänder.
Der Kopf kann kaum noch bewegt werden, das Blickfeld ist eingeschränkt.
Die Versteifung des Brustkorbes hat dem zu Folge, dass sich ein Lungenemphysem bildet.
Es kommt durch die Veränderungen des untersten Teils der Wirbelsäule zur Kompression der heraustretenden nerven (Cauda-equina-Syndrom), so kann es zu Impotenz und zu Urin-und Stulinkontinenz kommen.
Herzinsuffizienz und (selten) Aortainsuffizienz
Diagnose:
- wird aufgrund der beschwerden gestellt
- Röntgenbild
- Blut(Beschleunigung der BKS im akuten Schub)
-Nachweis des Zellantigens HLA-B27
- Schoberzeichen prüfen
Steht der Patient aufrecht beträgt der Abstand der Dornfortsätze L1 - L5 durchschnittlich 10cm. Beugt sich ein gesunder mensch nach vorne, vergrößert sich der Abstand um ca. 4 - 6 cm. Bei einer vesteiften Wirbelsäule nimmt der Abstand gar nicht zu. Der patient kann sich gar nicht oder nur bis zu den Hüftgelenken beugen.

Links:
Morbus Bechterew
Morbus Bechterew
werde gesund Behandlung
Ärztezeitung

Chronische-Polyarthritis

PCP(Primär-chronische-Polyarthritis) oder RA (rheumatische Arthritis) = chronische Gelenkentzündung von der überwiegend Frauen betroffen sind.
- meist bricht die Krankheit zwischen dem 35 - 45 Lebensjahr aus
- es kommt zu Schmerzen, Steifheit, Schwellung oder Deformation der Finger, Handwurzel Zehen oder anderer Gelenken.
- typisch die wiederkehrenden Krankheitsschübe
Ursache:
- Autoimunvorgänge
- Virusinfektionen

Symptomatik
- entwickelt sich ganz schleichend mit Müdigkeit, Abgeschlagenheit, subfebrilen Temperaturen, Parästhesien, und Morgensteifheit in Händen und Füßen.
- spindelförmige Schwllung der Finger, Schmerzen in den Mittel- und Grundgelenken der Finger
- es können auch andere Gelenke befallen werden(Hand, Ellenbogen, Knie, Schulter, Zwischengelenke der HWS) Die Fingerendgelenke bleiben frei.

Der weitere Krankheitsverlauf erfolgt schubweise und die Phasen wechseln sich ab. Sehnenscheiden und Schleimbeutel können noch betroffen werden(Rötung, Schwellung; Überwärmung, Schmerzen)
Das Endstadium zeigt Deformierungen der Gelenke, Muskel- und Hautatrophien, Rheumaknoten und Gelenkversteifungen (Ankylosen) auf.
Diagnose:
in 80% der Fälle kann der RF (Rheumafaktor) nachgewiesen werden.
- es kommt zur Beschleunigung der BKS
- zum Anstieg des Akute-Phase-Proteins
- im Röntgenbild sieht man eine gelnknahe Osteoporose, Gelenkspaltverschmälerung, gelenknahe Knochendefekte, knöcherne Versteifungen.
Rheumafaktor(RF) = Antikörper der Immunglobulinklasse G(IgG)
- der Faktor ist aber bei einem Teil der Patienten mit chronischen Infektionskrankheiten nachweisbar.
- beweisend ist er deswegen nicht
Man unterscheidet:
- seropositive Polyarthritis
- seronegative Polyarthritis

Verlauf
individuell - der Kranheitsbeginn ist nicht immer schleichend, sondern gelegentlich akut und subakut(die Krankheit kann an großen Gelenken beginnen und weitere Gelenke können in das Kranheitsbild miteinbezogen werden).
Oft bleibt die chronische Polyarthrizis nur auf wenige Gelenke beschränkt

Therapie:
- während eines akuten Schubes müssen die betroffenen Gelenke ruhiggestellt werden.
- in der anfallsfreien Zeit: Bäder, Gymnastik, Massagen um die beweglichkeit der gelenke zu erhalten oder wiederherzustellen.
- Ernährungsumstellungen, Heilfasten, Psychotherapie, Schroth- und Rohkostkuren
Medikamentös:
Antirheumatika wie:
Antimalariamittel, Sulfasalazin, Goldsalze, Penicillamin, Kortison, Azathiopirin, Immunsuppressiva)
Schulmedizinisch: OP, (Synovektomie(Entfernung der Gelenkinnenhaut)


Link:
DGfAE
Rheumatoide Arthritis
chronische Polyarthritis

Rheumatisches Fieber

- tritt als Zweiterkrankung nach einem Streptokokkeninfekt auf, der sich meist im Kopf- und Halsbereich, in einer Form von eitrigen Angina, einer Zahnwurzelentzündung, einer Nasenenbenhöhlenentzündung abspielte.
Ist die primäre Erkrankung abgeklungen, kommt es nach einem beschwerdefreien Intervall von 1-3 Wochen zu rheumatischem Fieber.
Betroffen sind meistens Kinder. Erwachsene und Säuglinge erkranken eher selten daran.

Ursache:
eine Antigen-Antikörper-Reaktion auf das Toxin der beta-hämolisierenden Streptokokken der Gruppe( Allergie des Sofort-Typ(TypIII) gegen die Toxine der Streptokokken).

Symptomatik:
Haupt- und Nebenkriterien(Jones-Kriterien)

Hauptkriterien:
- die Erscheinungen können einige Wochen bis mehrere Monate lang anhalten und neigen dazu immer wieder aufzuflammen:

Karditis
vor allem Endokarditis, aber auch Myokarditis, oder Perikarditis mit Herzgeräuschen, Tachykaride, EKG- Veränderungen bis hin zur AV-Blockierungen und Vorhofflimmern
Poliarhtitis
weil die Schmerzen von einem Gelenk zum anderen wandern und die Gelenkschmerzen immer akkut sind = akuter Gelenkrheumatismus
Chorea Minor
(kleiner Veitstanz) = eine zentral bedingte Bewegungsstörung, die durch einen Befall von kleinen Teilen der basalen Stammganglien des Gehirn(corpus striatum) ausgelöst wird.
- es kommt zu einer Hyperkinese bei einer ausgeprägten Muskelhypotonie und psychischen veränderungen wie Reizbarkeit und Antriebsminderung.
- es besteht ein Übermaß an Bewegungsimpulsen die bei völliger körperliche Ruhe aufreten
- der Kopf wird hin und her geworfen
- grimassierenden Bewegungen
- ausfahrende Bewegungen mit den Gliedmaßen
die Sprache ist oft unverständlich duch die Beteiligung der Zungenmuskulatur.
Es kommt in der Regel zu einer völligen Ausheilung der Krankheit.
Hauterscheinungen
rosaroten, ringförmige Flecken oder subkutane Knötchen

Nebenkriterien:
Fieber, Gelenkschmerzen, Beschleunigung der BKS, Leukozythose, CRP-Erhöhung, EKG- Veränderung(verlängerte PQ-Zeit), inaktiver rheumatischer Klappenfehler, rheumatisches Fieber in der Anamnese und ein auf über 350 IU/ml erhöhter Antistreptolysin-O-Titer (in 85% der Fälle), der auf eine vorausgegangene Streptokokken-Infektion hinweist.
„das Rheumatische Fieber leckt an den Gelenken, beißt aber das Herz“. So können noch einige Zeit nach Ende der akuten Erkrankung Vernarbungen im Bereich der Herzklappen mit daraus folgenden Beeinträchtigungen der Herztätigkeit auftreten.


Therapie:
Zunächst wird man eine eventuell noch bestehende Streptokokken-Infektion über einige Wochen mit hohen Dosen von Penicillin (bei Allergikern Erythromycin) behandeln.

Gleichzeitig kann der Arzt gegen die Gelenkentzündungen Medikamente aus der Gruppe der Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) geben, wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure (Aspirin®), Ibuprofen, Indometacin oder Etofenamat. Wenn eine Beteiligung des Herzens nicht sicher auszuschließen ist, wird man zusätzlich oder ersatzweise über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten, wenigstens aber bis zur Rückbildung der EKG-Veränderungen und Herzgeräusche, Cortison-Präparate in langsam sinkender Dosis geben.

Eine physikalische Therapie im engeren Sinne ist nicht notwendig, da das Rheumatische Fieber keine bleibenden Einschränkungen der Beweglichkeit verursacht. Im akuten Stadium der Erkrankung können jedoch Gelenkschonung (bei Herzentzündung Bettruhe!) und Kälteanwendungen an den betroffenen Gelenken Linderung verschaffen.

Link:

rheumatisches Fieber Deutsche Gesellschaft für Autoimmunerkrankungen e. V.
r. F. bei Baby und Kind

alternativ und nur! begleitend

DEAM die etwas andere Medizin

Weichteilrheumatismus

"Weichteilrheuma" ist keine Diagnose, sondern ein Oberbegriff für eine ganze Reihe von rheumatischen Erkrankungen,die sich in erster Linie nicht an den Gelenken oder dem Gelenkknorpel ("Gelenkrheuma"), der Wirbelsäule ("Wirbelsäulenrheuma") oder anderen knöchernen ("harten") Strukturen abspielen, sondern an "weichen" Strukturen wie z.B. dem Unterhautfettgewebe, dem Kapsel-Band-Apparat, den Sehnen oder der Muskulatur.

- es kommt zu Schmerzen in Muskeln, Sehnen, Bändern Schleimbeuteln oder Unterhautgewebe, die erst nach Ruhepausen auftreten, oder sie werden in wechselnder Intensität dauernd gespürt.
- Es werden Schmerzpunkte und Gewebeverdickungen getastet
- oft sind benachbarte Gelenke betroffen.

Auch beim "Weichteilrheuma" gibt es entzündliche und nicht-entzündliche Erkrankungen. So unterscheidet man die nicht-entzündliche Erkrankung des Unterhautfettgewebes (Pannikulose) von der entzündlichen Form (Pannikulitis), die entzündliche Erkrankung der Sehne (Tendinitis) von nicht-entzündlichen (Tendinosen) oder die entzündlichen Erkrankungen der Muskulatur (Myositis) von den nichtentzündlichen (Myopathie).
der Begriff "Weichteilrheuma" steht oft für das Krankheitsbild der generalisierten Fibromyalgie

Link:
Fibromyalgie
Fibromyalgie

Rheumatische Erkrankungen

Rheuma (gr. Fluss)geht auf die antike Humoralpathologie zurück
"Rheuma = es ziehen fließende, reißende oder ziehende Schmerzen im Bewegungsapparat auf, die oft zu Bewegungseinschränkungen führen.

Die Erkrankung spielt sich im Stütz-und Bindegewebe ab. Häufig ist das Bindegewebe innerer Organe (Herz, Nieren, Gefäße) betroffen."


Ursachen rheumatischer Erkrankungen:
- fehlgeleitete Immunreaktion die sich gegen das körpereigene Gewebe richtet
- Wetterwechsel, Kälte, Nässe

Die Krankheit besteht aus unterschiedlichen Phasen:
- aktive Krankheitsschübe (Rötung, Schellung und Schmerzhaftigkeit der betroffenen Gelenke und erhöte Temperatur
- latente Phase - das Ausmaß der bleibenden Schäden der aktiven Phase.

Link:
Rheumawegweiser
Das Rheumahaus

Fingerpolyarthrose

Link:

Fingerpolyarthrosen

- überwiegend sind Frauen im Klimakterium betroffen
- in den Fingergelenken kommt es durch Knorpelknochenwucherungen zu den typischen Heberden-Knötchen
- sind die Fingermittelgelenke betroffen = Bouchard-Knoten
- sind die Daumenknochen betroffen = Rhizarthrose
Gelegentlich sind alle Gelenkgruppen betroffen

Pathogenese:
- kraftlosigkeit in den Fingern
- Steifheitsgefühl und Anlaufschmerz
- durch gelenkumbau kommt es zu einer seitlichen Abknickung der Endglieder in Beugestellung

Therapie:
- die Hände wenig belasten
- die Hände dürfen weder großer Kälte noch Hitze ausgesetzt werden

Osteochondrosis inervertebralis

Osteochondrosis inervertebralis (gr. osteo = Knochen, chondro = Knorpel, inter = zwischen, Vertebra= Wirbel)

- es liegt eine Degeneration der Zwischenwirbelscheiben vor

Pathogenese:
im Anfang des Stadiums sind die Zwischenwirbelscheiben aufegequollen, später kommt esdurch eine Zerstörung der Fasern zur Verschmälerung

- die angrenzenden Wirbeln können in den Krankheitsprozess miteinbezogen werden, so dass es zur Spondylose und weiteren Erkrankungen kommt

ars medicina 12.07.2009, 19.24 | (9/0) Kommentare (RSS) | PL

Erkrankungen der Knochen/Therapie

Manche Erkrankungen stehen im direkten und indirekten Zusammenhang mit dem Stoffwechsel und dem Hormonhaushalt.
Verletzungen der Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern und Muskeln haben mechanische Ursachen.

Knochentumoren

In welchen Knochen siedeln sich Knochenmethastasen bevorzugt an? Erkennungsmerkmale(Symptome)

- primäre Knochentumore sind selten
- sie können gut- oder bösartig sein

Knochen(Osteosakrom, Osteom)
Knorpel(Chondrom, Chondrosakrom)
Knochenmark (Plasmozytom)


Häufig siedeln sich Methastasen in der Wirbelsäule an. Auch in das Skelett kann der Tumor methastasieren. ( häufig bei Brustdrüsen-, Prostata-, Bronchial-, Nieren-, und Schilddrüsenkrebs)

Symptome
ziehende Schmerzen im betroffenen Knochen
- im weiteren Verlauf kommt es zu Frakturen und Spontanfrakturen, was im Bereich des Rückenmarks zu neurologischen Ausfällen bis hin zur Querschnittslähmung führen kann.
Knochenbildende Methastasen üben Druck auf austretende Nerven, was ebenfalls zu neurologischen Ausfällen führt.

Muskelzerrung

- eine Überdehnung des Muskels, bei der meistens auch Muskelfaseren reißen.
Fasern der Sehne des des Muskelansatzes können beschädigt sein.

Anzeichen:
ein plötzlich eintretender starker Schmerz, bei der die Funktion des Muskels einheschränkt ist
tritt eine Schwellung auf, entsteht ein Bluterguss (Hämatom)

Ausheilung
- Ruhigstellung mittels einer Bandage (kühlen)
- pflanzliche und homeöopatische Fertigpräparate die den Heilungsprozess beschleunigen(Salben, Sprays, Gel, Eis)
- in den folgenden Tagen sollte der Muskel warm gehalten werden(Heizdecke, Wärmeflasche) oder ihn leicht bewegen(kurze Spaziergänge) ohne ihn stark zu belasten.

Muskelriss
entsteht durch eine plötzliche extreme Muskelanspannung
- der Muskel ist dadurch völlig funktionsunfähig.
- starke Schmerzen
- der Muskel muss chirurgisch genäht werden, anschließend wir ein Gipsverband angelegt.

Sehnenriss

Durch Überbeanspruchung, oder Schnittverletzung kommt es zum Sehnenriss.
- das betroffene Glied, kann nicht mehr gebeugt bzw. gestreckt werden (abhängig davon welche Sehne btroffen ist)
- Die Behandlung erfolgt chirurgisch durch Sehnennaht oder Sehnentransplantation( von einem weniger wichtigem Muskel wird eine Sehne entnommen, und die geschädigte Sehne damit ersetzt)

Zerrung eines Gelenkes(Distorsion, Verstauchung)
- durch plötzliche, indirekte Gewalteinwirkung auf das Gelenk. (Umknicken des Fußes), wobei es zur Dehnung oder zum Ein- und Abriss der Haltebänder des Gelenkes kommt.
- es treten starke Schmerzen sowie, und eine schnelle Schwellung und Verfärbung der betroffenen Region auf

Die Erstversorgung
- erfolgt durch Hochlagerung
- durch kalte Umschläge
- Kompressionsverbände
- ärztliche Abklärung muss erfolgen

Verrenkung eines Gelenkes/Luxation)
- der Gelenkkopf springt aus der Pfanne, wobei dei Bänderder Gelenkkapsel völlig oder teilweise zerrissen sind.

- Auch benachbarte Gefäße, Nerven, Sehnen und Muskeln können beschädigt oder zerrissen sein.

Erkennungsmerkmale:

- Deformierung im Bereich des Gelenkes
- heftige Schmerzen
- Schwellung

Maßnahmen:
- Extremität möglichst bequem lagern
- Einrenken (möglichst schnell)

Tendovaginitis - Folge einer Überanstrengung der Sehnen
- betroffen sind oft die Sehnenscheiden des Unterarms oder des Unterschenkels

Therapie: Ruhigstellung und antientzündliche Behandlung

Fraktur(Knochenbruch)

Geschlossene Fraktur
- der Knochen ist gebrochen, ohne dass eine Hautverletzung von außen sichtbar ist

Offene Fraktur
- eine Hautwunde ist sichtbar, die entweder durch das spitze Ende des Knochens , der nach außen ragt, entstanden ist, oder durch Gewalteinwirkung von außen.
- Bei einem offenen Bruch besteht die Gefahr einer bakteriellen Entzündung

sichere Frakturzeichen:
- sichtbare Knochenteile
- Fehlstellung
- abnorme Beweglichkeit
- Reibegeräusch (Crepatio, Crepitus)

unsicher Frakturzeichen
- Schwellung
- Hämatom
- Schmerzen
- eingeschränkte oder aufgehobene Funktion

Diagnosestellung:
- Röntgenbild

Vor dem Transport wird der Bruch geschient, um Weichteilschädigungen bei einem offenen Bruch zu vermeiden, oder damit ein geschlossener Bruch nicht in einen offenen Bruch übergehen kann.


Lumbago(Hexenschuss)

- im Lendenbereich und den angrenzenden Körperteilen kommt es zu stechenden Schmerzen, allerdings zu keiner Irritation des Ischiasnervs.
Auslöser:
- schweres Heben
- Drehung des Rumpfes
Symptome:
- schmerzbedingte bewegungseinschränkung
- muskulärer Hartspann der Rückenmuskulatur
- Druckschmerzhaftigkeit der Dornfortsätze
- Sensibilitätsstörungen
- Parästhesien
- Schonhaltung

Ursache:
Protrusion der Bandscheibe, einer eventuellen Subluxaktion(unvollständige Verrenkung) eines Zwischenwirbelgelenkes mit einer Überlastung der Bänder, oder einer Einklemmung von Teilen der Gelenkinnenhaut, die die Gelenkkapseln, der kleinen Zwischenwirbelgelenke auskleiden.

Therapie:
- Ruhigstellung
- Wärmeanwendungen
- Neuraltherapie
- Akupunktur
- Homeöopathie



Prädilektionsstellen für Überbeine - Überbein(Ganglion)
  1. bilden sich an der Streckseite des Handgelenkes, in der Kniekehle und am Fußrücken
  2. können von den Gelenkkapseln oder von den Sehnenscheiden ausgehen
  3. es bilden sich Kapselgeschwülste(Degenerationszysten) mit einer gelblichen Flüssigkeit gefüllt, anfangs von weicher, später von harter Konsistenz
Diagnose und Therapie
  1. ein Ganglion verschwindet oft von selbst
  2. die Flüssigkeit schmerzhafter Ganglien kann abgesaugt werden.
  3. ein altes verhärtetes Ganglion muss differentialdiagnostisch von einem maligne Knochentumor abgegrenzt werden
Links:
Therapie bei Ganglien

Ganglion
Arthrose Therapie

Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  1. entsteht durch Dauerreize und Überbeanspruchung einer bestimmten Körperstelle
  2. Bursa praepatellaris - Entzündung des Schleimbeutels der Knieschiebe
  3. Bursa olecrani - Schleimbeutel zwischen Spitze des Ellenbogens und der Haut
  4. Bursa subacrominalis - Schleimbeutel zwischen Deltamuskel und der Schultergelenkkapsel
Links:
Bursitis Olecrani

Schleimbeutel Therapie

Epicondylitis (Tennis- bzw Golfspielerellenbogen)
  1. Condylus - Gelenkknorren
  2. Epicondyllus - Knochenvorsprung
  3. Epicondylitis - übermäßige Beanspruchung der Sehne(Zug).
  4. Entzündung an der Außenseite des Ellenbogens = Tennisarm
  5. Entzündung an der Innenseite des Ellenbogens = Golfspielerellenbogen
Ein Condylus ist ein Gelenkknorren

Ein Epicondylus ist ein Knochenvorsprung auf einem Gelenkknorren

Epicondylitis =entsteht durch eine übermäßige Beanspruchung infolge eines ständigen Zuges an der Sehne und an einer Ansatzstelle dadurch zur Entzündung.

Tennisellenbogen oder Tennisarm = Entzündung des Knochenvorsprunges an der Außenseite des Ellenbogens lokalisiert.
- entsteht durch Überanstrengung der Streckmuskulatur von Fingern und Handeglenk

Golfspielerellenbogen = ist die Innenseite des Ellenbogens betroffen, durch die Überbeanspruchung der Beugemuskulatur

Merkmale:
Es kommt zu Druck - und Spontanschmerz, der in Richtung Unterarm und Hand asstrahlt, oder in den ganzen Arm.
Behandlung:
erfolgt wie bei der Sehnenscheidenentzündung
Zusätzlich müssen falsche Bewegungsmuster korrigiert werden

Karpaltunnelsyndrom(Medianuskompressionssyndrom)
  1. tritt bei Frauen zwischen dem 40 und 50 Lebensjahr auf
  2. Oft aber auch in der Schwangerschaft(Änderung des Wasserhaushaltes)
entstehen durch:
  1. Stoffwechselablagerungen, Ödeme, durch Deformationsheilung nach Brüchen
  2.  entzündliche Veränderungen im Karpaltunnel werden die Blutgefäße und der Mittelarmnerv gequetscht
Links:
Karpaltunnelsyndrom
Patienteninfo
Carpaltunnelsyndrom



Sudeck-Syndrom - Sudeck Dystrophie
  1. eine in drei Stadien aufretende Weichteil- und Knochenveränderungen
  2. tritt häufig bei Frauen nach Knochenbrüchen vor allem der Hand und des Unterarms
  3. neurovegetative Regulationsstörungen liegen dann zugrunde, die zu Durchblutungstörungen und Stoffwechselstörungen führen.
Sudeck I - Weichteilschwellung mit örtlicher Temperaturerhöhung, Gelenkschwellung, Schmerz. (röntgenologisch nicht nachweisbar)

Sudeck II (Stadium der Dystrophie) - die Schmerzen nehmen ab, mangelhafte Versorgung der Weichteile und der Knochen,derbes Weichteil und Gelenkkapselödem, Nagelwuchsstörungen, Zyanose, Glanzhaut. Im Röntgen ist eine feinfleckige entkalkung nachweisbar.

Sudeck III (Stadium der Atrophie) - das Ödem bildet sich zurück, die Haut und die betroffenen Muskeln athrophieren schmerzlos nund das Gelenk versteift. Eine diffuse Entkalkung ist auf dem Röntgenbild sichtbar.

Therapie:

Ruhigstellung, Enzymtherapie. Im Stadium III Krankengxmnastik, Eisenbehandlung

Links:
Sudeck-Dystrophie
Morbus Sudeck
Sudeck Therapie

Dupuytren-Kontraktur

  1. Beugestellung der Finger(Kontraktur) wobei Zeige- und Mittelfinger betroffen sind
  2. beide Hände sind bei der Erkrankung betroffen
  3. Verdickung der Palmaneurose(dreieckige Bindegewebsplatte) unter der haut der Hohlhand.
  4. Zwischen den Beugesehnen wuchern Faszien und es entstehen derbe Knoten und Stränge.
  5. die Finger versteifen in den Grund- und Mittelgelenken
Die Erkrankung tritt bei Berufsgruppen auf die überwiegend mit vibrierenden Greifwerkzeugen arbeiten
  1. ist eine Begleiterscheinung der Leberzyrrhose, Daibetes mellitus und Epilepsie
- nach dem französischen Chirurgen Baron guillaume Dupuytren(1777-1835) benannt, der sie erstmals beschrieb.

- ist eine Beugestellung(Kontraktur) der Finger.
- der Zeige- und der kleine Finger sind betroffen
- die Erkrankung tritt an beiden Händen gleichzeitig auf
- es kommt zur Verdickung und Schrumpfung der Palmaraponeurose(dreieckige Bindegewebsplatte) unter der Haut der Hohlhand
- zwischen den Beugesehnen wuchern Faszien und es entstehen feste, derbe Knoten und Stränge
- die Finger versteifen in Beugestellung der Grund- und Mittelgelenke
- die Erkrankung kann sichüber Monate bzw, bis Jahre hinziehen

Ursache: noch ungeklärt
- erbliche Disposition ?
- äußere Faktoren? ( Berufsgruppen die mit Greifwerkzeugen (vibrierenden) arbeiten
- Begleiterscheinung der Leberzirrose, Diabetes mellitus, Epilepsie

Therapie:
operative Behandlung ( besteht eine hohe Rezidivierung)
Links:
Morbus Dupuytren
Fibromatose der Palmarfaszie
Patienteninfo

 Arthrose
Der Gelenkknorpel wird dünner, bis zum völligen Abrieb.

- Gelenkentzündung (tritt bereits bei 20- 30 jährigen auf.
- sie treten asymptomisch an gewichtstragenden Gelenken auf
- um das 70. Lebensjahr herum sind die arrthrotischen veränderungen nachweisbar.
- Arthrosen treten übrigens bei allen Vertebraten (Wirbeltieren) auf

Phatogenese:
- der Gelenkknorpel wird dünner, bis zum völligen Abrieb
- im darunterliegenden Knochengewebe kommt es zu Verhärtungen (Sklerosen) und zur Zystenbildung.
- an den Gelenkrändern treten kompensatorisch Knochenwucherungen auf
- degenerative Kapselveränderungen nachweisbar

Ursache:
unbekannt
- Gelenkfehllastungen
- Gelenkentzündungen
- Verletzungen(Traumata)
- Übergewicht
- Fehlbildungen
- Stroffwechsel- und Hormonstörungen

Symptome:
  1. Spannungsgefühl und Steifheit des Gelenkes.
  2. Spannungsschmerz
  3. Dauerschmerz
  4. Bewegungseinschränkung
  5. Beschwerden bei Wetterwechsel, Kälte, Nässe, Überbeanspruchung
Die Beschwerden werden bei Kälte, Nässe, Wetterwechsel und Überbeanspruchung verschlimmern

Therapie zur Linderung:
- bestehendes Übergewicht abbauen
- durchblutungsfördernde Salben, Enzymsäure, Kieselsäure und Gelatin-Präparate
- physikalische Therapie (Bewegungsbäder, Fango, Moorpackungen, Massagen)
Akupunktur, Schröpfen, Homeöopathie, Neuraltherapie Baunscheidtieren- pflanzlich (Heublumen, Arnika)

Wirbelsäulenabschnitte mit Arthrose.
LWS und bei Frauen auch HWS

Wie heißen die Knorpelknochen-Wucherungen an den Fingerendgelenken?
  1. Heberden-Knötchen -Knorpelknochenwucherungen
  2. Bouchard -Knötchen -Fingermittelgelenke
  3. Rhizarthrose - Daumenwurzelgelenk


die häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule:
  1. Osteochondritis intervertebralis
  2. Spondylose(Spondylosis deformans)
  3. Spondylolylose
  4. Wirbelgleiten(Spondylolisthelis)
  5. Bandscheibenprotursion
  6. Bandscheibenvorfall
  7. Lumbago(Hexenschuss)
  8. Morbus Scheuermann(Osteochondritis deformans juvenilis Adoleszentenkyphose)
Coxarthrose
- tritt meistens nach dem 50. Lebensjahr auf, als Folge einer angeborenen Fehlbildung
- Entwicklungsstörung des Hüftgelenkes oder einer Beschädigung des Gelenkes

verschlimmernd wirken :
- Soffwechselstörungen
- Übergewicht
- Durchblutungsstörungen arterieller und venöser Art
- Übergewicht
- hormonelle Umstellungsphasen

Pathogenese:
- Gelenksteifigkeit und Schmerz der ausstrahlt
- der Patient zieht das Bein nach

Therapie:
- Krankengymnastik(Dehnung der verspannten Muskulatur, die Kräftigung bestimmter Muskeln, Erweiterung des Bewegungsumfanges)
- Gelenkschohnung
- Radfahren
- Schwimmen
- Elektrotherapie
- Massagen
- Bewegungsbäder
Das arthrotisch veränderte Gelenk soll bewegt aber nicht belastet werden.

Gonarthrose

Frauen sind wesentlich häufiger davon betroffen
Ursachen:
- Überbelastung,
- Anomalien
- Verletzungen
- Infektionen
- Monarthritis gonorrhoica

Pathogenese:
Anlauf- und Belastungsschmerz

Therapie:
- Schnürschuhe mit niedrigem Absatz
- zu vermeiden sind harte Absätze, Sandalen und Schuhe ohne festen Halt
- das Gelenk darf nicht belastet werden
- Schwimmen,
- Radafhren
zu vermeiden sind: Treppen steigen, bergauf und bergab gehen und das tragen von schweren Gegenständen

Spondylose (Spondylosis deformans)
Spondylose(gr. spondylus= Wirbel) ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelkörper und Zwischenwirbelscheiben. (Randwülste, Eerhebungen, Zacken)

Im Rötgenbild erkennt man am Wirbelkörper Randwülste, Erhebungen und Zacken.

Es kommt zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen

Spondylolyse
ist meist in Folge einer Spaltbildung im Bereich der Wirbelbögen, aber auch degenerativ, tumorös, traumatisch bedingt, entzündlich zur Auflösung oder zur Lösung des Zusammenhaltszweier Wirbel gekommen - Wirbelgleiten


Wirbelgleiten(Spondylolisthesis = (gr. Spondylus = Wirbel, olisthesis = Ausgleiten) = ist ein bewegungsunabhängiges Abgleiten des Wirbelkörpers(eines Lendenwirbels) nach vorne.

Es ging schon eine Spondylose voraus!!

Durch die Verschieung der Wirbel kann es zur Verengung des Wirbelkanals mit Komprssionserscheinungen kommen.
Die betroffenen sind beschwerdefrei.

Patienten sollen nicht schwer heben und ungeschickte Bewegungen vermeiden.
- die Rückenmuskulatur muss gestärkt werden
- liegen Beschwerden vor, kann ein Korset zur Entlastung der Wirbelsäule angelegt werden
- OP mit Verschmelzung der betroffenen Wirbel(eher selten)


Osteochondrosis inervertebralis

Osteochondrosis inervertebralis (gr. osteo = Knochen, chondro = Knorpel, inter = zwischen, Vertebra= Wirbel)

- es liegt eine Degeneration der Zwischenwirbelscheiben vor

Pathogenese:
im Anfang des Stadiums sind die Zwischenwirbelscheiben aufegequollen, später kommt esdurch eine Zerstörung der Fasern zur Verschmälerung

- die angrenzenden Wirbeln können in den Krankheitsprozess miteinbezogen werden, so dass es zur Spondylose und weiteren Erkrankungen kommt



Morbus Scheuermann

Die Erkrankung wurde nach ihrem dänischen Entdecker benannt: Holger W. Scheuermann, Chirurg und Radiologe aus Kopenhagen, beschrieb 1921 erstmals die Symptome. „Dazu gehören keilförmige Wirbel, der charakteristische Rundrücken und Schmorl'sche Knötchen.
Als Schmorl'sche Knötchen bezeichnet der Mediziner kleine Knorpelknötchen der Bandscheibe, die in die Deckplatte der Wirbelkörper hineinragen.

- ist eine Erkrankung der jugendlichen Wirbelsäule
Allerdings tritt die Erkrankung nicht ausschließlich bei Jugendlichen auf, sondern sie kann sich auch im späteren Alter entwickeln.
Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen

Ursachen:
- Möglicherweise sind Stoffwechsel-Störungen im Bindegewebe an der Entstehung mitverantwortlich
- Einerseits ist die Krankheit erblich bedingt andererseits spielen gewisse Umweltfaktoren eine Rolle
- Andere Mediziner nehmen an, Knochengewebe sterbe ab, weil es zu wenig durchblutet werde
- schwache Rückenmuskeln
- die Erkrankung lokalisiert sich überwiegend im unteren Teil der Brustwirbelsäule und in der oberen Region der Lendenwirbelsäule.

Nachweis: Röntgenbild.
Verlauf: Die häufigere Form ist der juvenile, also jugendliche Scheuermann. Der tritt bei Kindern zwischen elf und 15 Jahren auf.“ Die zweite Form beginnt vorwiegend bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren (adoleszenter Scheuermann).

Mediziner teilen die Erkrankung in drei Stadien ein:

1. Zwischen dem zehnten und 13. Lebensjahr
Meist im letzen Wachstumsschub, zwischen dem zehnten und 13. Lebensjahr, wächst die Brustwirbelsäule langsamer als die Rückenwirbelsäule. Die Wirbel werden keilförmig. Die knorpeligen Deckplatten auf den Wirbeln entwickeln sich nicht schnell genug. Durch schwache Muskeln und einen verkürzten Schultergürtelbereich bildet sich der charakteristische Rundrücken aus. In diesem Stadium können die Kinder ihren krummen Rücken willentlich ausgleichen. Meist schicken sie ihre Eltern wegen einer schlechten Körperhaltung zum Arzt, weniger wegen Schmerzen. Nur fünf Prozent der Patienten leiden an Schmerzen.

2. Zwischen dem 13. bis 17. Lebensjahr
Vor dem letzten Wachstumsschub, bevor die Patienten volljährig sind, versteift sich die Wirbelsäule. Es bilden sich die Schmorl´sche Knötchen. Der Zwischenraum zwischen den Wirbeln verschmälert sich. Die Brust ist vermehrt belastet. Die Wirbel verformen sich weiter. Wachsen die Keilwirbel nicht symmetrisch, entsteht zusätzlich eine leichte Skoliose. Die Wirbelsäule ist auch in seitliche Richtung verkrümmt. Bei den Patienten entsteht ein verstärktes Hohlkreuz. Die schlechte Haltung fällt auch Laien auf. In diesem Stadium treten sehr oft Schmerzen in der Brustwirbelsäule bei Ruhe und Belastung auf.

3. Erwachsenenalter
Ist die Erkrankung stark ausgeprägt, versteifen sich die befallenen Wirbelsäulenabschnitte durch Bindegewebe. In wenigen Fällen verknöchern Abschnitte der Wirbelsäule ganz und fixieren den Rundrücken. Bereits mit 20 bis 30 Jahren können die Patienten keine kraftaufwändige Arbeiten oder Sportarten mehr verrichten.
Im Erwachsenenalter kommt es durch den fixierten Rundrücken zu biomechanischen Auswirkungen auf die gesamte Wirbelsäule. Überlastungs- und Abnutzungsbeschwerden an Muskeln, Bändern und Gelenken, insbesondere im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule sind die Folgen


Therapie:
Krankengymnastik
Rückenschwimmen
Schlafen in einem harten Bett
bei Progressiven Verläugfen ist eine operative Stabilisation oder Korrektur der fehrgestellten Wirbelsäule notwendig

Link:
Morbus Scheuermann


Sklerodermie(Darrsucht)

- ist eine Autoimmunerkrankung des Gefäßbindegewebes.
unterschieden zwischen:
-lokalisierte (Sclerodermia circumscripta)
-sytemische (progressive, systemische Sklerodermie)

Lokalisierte Sklerodermie
- Hauterscheinungen mit begrenzten herden, die anfangs gerötet sind und später verhärten (sklerodisieren) und atrophieren.
Sie zeigen eine verstärkte oder verminderte Pigmentierung.
Gelegentlich geht ein circumscripte Sklerodermie in eine progressive, systemische Verlaufsform über.

Progressive systemische Sklerodermie
- meist sind Frauen zwischen dem 40.-50. Lebensjahr betroffen.
Die Erkrankung beginnt mit teigigen Ödemen an den Fingerspitzen und Raynaud-Symptomen.
- Mnate später erfolgt im betroffenen Areal eine fleckig-livide Verfärbung mit glänzender atrophischer, unverschieblicher Haut.
- es kommt an den Fingern und an den Zehen zu "rattenbissartigen Nekrosen(schmerzhafte gangränöse Veränderungen.
- die Finger werden in Beugestellung fixiert und die Endknochen lösen sich auf.
- Die Krankheit kann sich von den Händen auf Unterarme, Gesicht, Hals und Brust ausdehnen.
- durch die Verhärtung werden die Gesichtszüge starr, die Nase springt spitz hervor, der Mund ist klein mit straffer Faltenbildung ander Oberlippe.
- Es kann zur Zungenbandverkürzung kommen, was die Sprach- und Schluckstörungen verursacht.
- die Krankheit verläuft in Schüben, zischen denen längere Latenzphase liegen können.

Prognose
- es gibt große Unterschiede im Krankheitsverlauf
- oft verschlimmert sich die Sklerodermie in den ersten Jahren rapide, wird dann langsammer und kann sogar zum Stillstand kommen
- gelegentlich treten akute Vorläufe auf und es werden in schneller Folge Herz, Nieren und Lungen befallen, so dass es zum tödlichen Ausgang durch Organversagen kommen kann.

Diagnose:
Antikörpernachweis
Therapie:
erfolgt durch den Arzt Kortison
Zytostatika
der Heilpraktiker kann begleitend behandeln

Links:
Sklerodermie




ars medicina 12.07.2009, 18.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Ernährung der Kompakta

  1. Vom Periost aus wird der Knochen ernährt
  2. Blutgefäße durchwandern die Knochenhaut durch Querkanäle(Volkmann-Kanäle) zu den Haverskanälen (Zentralkanäle, canales centrales) zu den Knochenlammellen (Osteone)
  3. Nährstoffe und Sauerstoff werden zu den Knochenzellen (osteozythen) transportiert und Abbauprodukte werden abgebautVerknöcherung (Ossifikation)

desmale Ossifikation(bindegewebige = Umwandlung von Bindegewebe in Knochen(beginnt schon bei Feten) Schlüsselbein, die meisten Gesichtsknochen, Schädelknochen
chondrale Ossifikation( knorpelige) = die meisten Knochen, das Bindegewebe wird in ein knorpeliges Vorskelett und dann in Knochen umgebaut
Kallus = Knochenbruch an dessen Bruchstelle neugebildete Knochensubstanz.. Die Substanz ist bindegewebig, wird dann durch Kalkeinlagerungen, knorpelig und dann knochig.

ars medicina 12.07.2009, 13.39 | (0/0) Kommentare | PL

Dicken- und Längenwachstums des Röhrenknochens

Dicken- und Längenwachstums des Röhrenknochens
  1. geht von der kochenbildenden Schicht der Knochenhaut aus
  2. die Osteoblasten bilden unverkalkte Zwischenzellsunbstanz und lagern sich von außen an die Knochensubstanz an
  3. die Osteoblasten teilen sich und schieben die gebildeten Zellen Richtung Markhöhle
  4. die ältere Knochensubstanz der Kocheninnenhaut wird ständig abgebaut damit sie nicht dicker wird damit zwischen den Osteoblasten ud Osteoklasten Gleichgewicht ist
  5. bei Kindern überwiegen die Osteoblasten
  6. beim Erwachsenen herrscht Gleichgewicht
  7. beim alten Menschen überwiegen die Osteoklasten, die Osteoblasten schwächen ab - Folge; Osteoporose

Das Längenwachstum erfolgt zwischen den Epiphysen und Diaphysen

  1. es handelt sich um Knorpelzonen die ständig neues Knorpelgewebe bilden , das in Knochengewebe umgewandelt wird.
  2. Das Längenwachstum wird im Wesentlichen durch das Wachstumshormon TSH und durch die Schilddrüsenhormone T3 und T4 angeregt.
  3. Mit Beginn der Pubertät kommt es durch das Zusammenspiel des Wachstumshormons mit den Sexualhormonen (Östrogen und Testosteron) zum sog. Pubertätswachstum.
  4. Nach Abschluss der Wachstumsphase ist die verknöcherte Wachstumsfuge im Rötgenbild nur noch als Epiphysenlinie zu sehen.
  5. Bei einer Störung der Knorpelbildung in der Epiphysalfuge entsteht das Krankheitsbild CHONrodystrophie ( Minderwuchs mit kurzen Extremitäten und kurzem Hals, großem Schädel und normalem Rumpf)Das DICKENWACHSTUM erfolgt von der knochenbildenden Schicht des Periosts ausDas LÄNGENWACHSTUM erfolgt den Epiphysen aus

ars medicina 12.07.2009, 13.37 | (0/0) Kommentare | PL

Knochenhaut und Knocheninnenhaut

  1. mit Knochenhaut (periost) wird die Rindenschicht des Knochens mit Ausnahme der Gelenken überzogen
  2. in ihr verlaufen Blutgefäße und die Ernährung des Knochens erfolgt von ihr
  3. man kann eine Knochenschicht und eine Faserschicht in ihr unterscheiden
  4. die knochenbildende Schicht liegt an der Kompakta an und hier befinden sich Osteoblasten( Knochenbildungszellen) die für das Dickenwachstum des Knochens zuständig sind
  5. Die Fasernschicht besteht aus zugfesten Fasern
  6. diese Knochenhaut ist mittels der zugfesten Fasern in der äußeren Knochenschicht verankert ( Sharpey -Fasern )
  7. Die Knocheninnenhaut (Endostum) ist faserig und kleidet die Markhöhle des Knochens aus in der sich Osteoblasten befinden

ars medicina 12.07.2009, 13.34 | (0/0) Kommentare | PL

Knochenmark

rotes Knochenmark
  1. findet die Blutbildung statt
  2. beim Kind findet man rotes Knochenmark in ALLEN Knochen

  3. beim Erwachsenen nur noch in den Spongiosen (Gelenkenden der Röhrenknochen und den kurzen platten und unregemäßigen Knochen)
gelbes Knochenmark (Fettmark)
  1. kommt beim Erwachsenen in den Markhöhlen der Diaphysen sämtlichen Röhrenknochen vor 
  2. im gelben Fettmark wird kein Blut mehr hergestellt
  3. bei einer erhöhten Blutzellbildung kann sich das gelbe Mark in rotes Mark verwandeln.

ars medicina 12.07.2009, 13.32 | (0/0) Kommentare | PL

Binde- und Stützgewebe - Arten- KNOCHENGEWEBE

  1. besteht aus Knorpelgewebe in dem im Laufe der Entwicklung Kalksalze(Sind undurchlässig für Röntgenstrahlen) eingelagert werden
  2. erreicht dadurch seine Festigkeit
  3. Besteht aus Kompakta (=Kortikalis) und Spongiosa:

Kompakta: Dicht gepackte Knochensubstanz

Spongiosa: Besteht aus lockeren Bälkchen deren Anordnung je nach Beanspruchung und Alter variiert,

In den Hohlräumen der Spongiosa findet die Blutbildung statt.

Die Knochen bestehen zu ca. 65% aus anorganischem Material (v.a. Hydroxylapatit: Ca10(PO4)6(OH)2 => Druckkraft) und zu ca. 35% aus organischer Substanz (davon ca. 90% Kollagen I (=>Zugkraft) und ca. 10% Proteine und Lipide)

Die Präparation von Knochen kann entweder erfolgen durch Entkalkung (z.B. mit Salzsäure oder Chelatkomplexen) und anschließendes schneiden oder durch einen Knochenschliff wobei die organischen Bestandteile zerstört werden


Aufbau:

  1. Knochenzellen (Osteozyten) haben lange Ausläufer (Ausstülpungen) mit denen sie untereinander in Verbindung stehen in der intrazellulären Substanz befinden sich Kollagenfasern die in der mit Kalksalzen angereicherten Grundsubstanz verlaufen und haben durch die Zellfortsätze Anschluss an das Kreislaufsystem.Osteozyten Sind eingemauerte Osteoblasten. Zytoplasmafortsätze erstrecken sich in Canaliculi nach allen Seiten bis zu den kortikalen Gefäßen Die längsovalen Zellen liegen in Höhlen, den sogenannten Lakune. Die Osteozyten dienen der Ablagerung und Mobilisation von Calcium im Knochen und dadurch der Regulation des Calciumspiegels im Blut, reguliert durch Calcitonin und Parathormon.
  2. Knochenzellen(Osteoblasten)  - Sezernieren das Kollagen und die Grundsubstanz des Knochens (Glykoproteine) die zusammen das Osteoid bilden.  Die anschließende Verkalkung erfolgt ebenfalls durch die Osteoblasten. Die Kollagenen Fasern der Umgebung (Sharpey' sche Fasern) und die Osteoblasten werden bei der Knochenbildung mit eingemauert. Sie sind auf der Oberfläche des entstehenden Knochens epithelartig angeordnet und durch Zellfortsätze miteinander verbunden. Besitzen eine kuboide Form und ein basophiles Zytoplasma
  3. Osteoklasten Entstehen aus Monozyten und gehören somit zum MPS Sind Synzytii mit vielen Zellkernen, die durch Verschmelzung der Vorläuferzellen entstehen. Bilden Einbuchtungen in der Knochenoberfläche, die Howship' schen Lakunen.  Die Osteoklasten produzieren Säure wodurch die anorganischen Anteile abgebaut werden; die organischen Anteile werden danach enzymatisch abgebaut

Knochengewebe

Aufbau des Röhrenknochens
die beiden verdickten Enden heißen Epiphysen oder Gelenkenden und sind mit hyalinischerm Knorpel überzogen

Der Knochenschaft wird als Diaphyse bezeichnet.

Beim jugendlichen Knochen liegen zwischen der Epipyse und der Diaphyse die Epiphysenfugen. Wachstumszonen von denen das Längenwachstum des Knochens ausgeht besteht aus:

  1. Kompakta (subtantia compacta) ie Kompakta richtet sich nach der mechanischen Beanspruchung des Knochens. Die Kompakta ist lamellenartig (Osteone) um die Haves-Kanäle herum angeordnet (Canales centrales) - von denen aus die Ernährung des Knochengewebens erfolgt
  2. Rindenschicht Spongiosa(substantia spongiosa) Bälkchensubstanz Markhöhle.  Die Spongiosa befindet sich in den Gelenkenden und in den angrenzenden Teilen des Knochenschafts und hilft Gewicht einzusparen. Die Bälkchen sind so angeordnet, so dass sie den Druck- und Zuglinien entsprechen können. Sie geben dem Knochen ein hohes Maß an Festigkeit bei einem Minimum an Substanz und somit an Gewicht eingespart. Zwischen den Bälkchen liegt rotes Knochenmark. In der Diaphyse befindet sich die knochensubstanzfreie Markhöhle mit gelbem Knochenmark.

 

ars medicina 12.07.2009, 13.16 | (0/0) Kommentare | PL

Muskeln des Oberschenkels/Unterschenkels/Fuss

Der wichtigste Muskel des Oberschenkels ist der vierköpfige Schenkelstrecker(musculus quadriceps femoris).
Er entspringt mit den vier Köpfen deren Muskelbäuche(gerader, äußerer, mittlerer und innerer Oberschenkelmuskel) sich vereinigen und zu einer einzigen Sehne zusammenlaufen.
In dieser Sehne ist die Kniescheibe als Sesambein eingebettet.
Die Sehne wird unterhalb der Kniescheibe als Sesambein eingebettet.
Die Sehne wird unterhalb der Kniescheibe, bis zu ihrem Ansatz am Schienbein, als Kniescheibenband( ligamentum patellae) bezeichnet
An der Innenseite des Oberschenkels liegt der Oberschenkelanzieher( musculus adductor magnus), an der Rückseite befinden sich der zweiköpfige, der halbsehnige und der halbmembranöse Oberschenkelmuskel(musculus biceps femoris, musculus semitendinosus, musculus semimembranosus)
Sie entspringen am Sitzbeinhöcker und sind am Unterschenkel festgewachesen.
Sie bewirken im Hüftgelenk eine Streckung und im Kniegelenk eine Beugung.



Index:

Gesäßmuskeln und Muskeln der Rückseite des Oberschenkels Tiefe Schicht

1. Hinterer oberer Darmbeinstachel spina iliaca posterior superior
2. Mittlerer Gesäßmuskel musculus gluteus medius
3. Kreuzbein Sitzbeinhöcker Band ligamentum sacrotuberale
4. Großer Gesäßmuskel (abgeschnitten) musculus gluteus maximus
5. halbsehniger Muskel musculus semitendinosus
6. Großer Anzieher musculus adductor magnus
7. Halbmembranöser Muskel musculus semimembranosus
8. Zweiköpfiger Oberschenkelmuskel musculus biceps femuris
9. Wadenbeinkopf caput fibulae
10. Äußerer Teil des Zwillingswadenmuskels musculus gastrocnemius laterale
11. Innerer Teil des Zwillingswadenmuskels musculus gastrocnemius mediale
12. Schlanker Muskel musculus gracilis
13. Schneidermuskel musculus sartorius
14. Sohlenmuskel musculus plantaris
15. Kniekehlenfläche des Oberschenkelknochens Facies poplitea
16. Rauhe Linie Linea aspera
17. Schleimbeutel auf dem großen Rollhügel Bursa trochanterica musculi
18. Birnenförmiger Muskel musculus piriformis
19. Oberer Zwillingsmuskel musculus gemellus inferior
20. Innerer Hüftlochmuskel musculus obturator internus
21. Unterer Zwillingsmuskel musculus gemullus inferior
22. Viereckiger Oberschenkelmuskel musculus quadratus femuris
23. Darmbein-Schienbein-Sehne Tracus iliotibialis



Index
Muskeln der Vorderseite des Oberschenkels
1. zwölfte Rippe costa XII
2. Darmbeinkamm costa iliaca
3. großer Lendenmuskel musculus psoas major
4. Darmbeinmuskel
5. Vorderer oberer Darmbeinstachel spina iliaca anterior superior
6. Lenden-Kreuzbein-Knick der Wirbelsäule Promontorium
7. Leistenband ligamentum inguinale
8. Langer Anzieher 9+10+11 Vierköpfiger Oberschenkelmuskel musculus quadriceps femoris
9. gerader Oberschenkelmuskel musculus rectus femoris
10. Äußerer Oberschenkelmuskel musculua vastus lateralis
11. Innerer Oberschenkelmuskel musculus vastus lateralis
12. Kniescheibe Patella
13. Kniescheibenband liagmentum patellae
14. Wadenbeinkopf caput fibulae
15. Ansatzsehne des Schneidermuskels des schlanken Muskels und des halbsehnigen Muskels Pes anserinus
16. Inneres Halteband der Kniescheibe Retinaculum patellae mediale
17. Darmbein-Schienbein-Sehne Tractus iliotibialis
18. Schlanker Muskel musculus gracilis
19. Viereckiger Lendenmuskel musculus quadratus lumborum
20. Kleiner Lendenmuskel musculus psoas minor
21. Schenkelbindenspanner musculus tensor fasciae latae
22. Schneidermuskel musculus sartorius
23. Kammmuskel musculus pectineus

Muskeln des Unterschenkels und Fuss
  1. verschiede Muskeln
  2. der 3köpfige Wadenmuskel (musculus triceps surae) an der Unterschenkelrückseite
  3. der 3köpfige Wadenmuskel setzt sich aus dem Zwillingswadenmuskel(musculus gastrocnemius) und dem schollenmuskel (musculus soleus) zusammen
  4. der Zwillingsmuskel hat am Oberschenkelknochen einen seitlichen und einen mittleren Ursprung.
  5. Diese beiden Köpfe vereinigen sich in der Mitte des Unterschenkels mit dem Schollenmuskel und gehen in die Achillessehne über, die am Fersenbein festgewachsen ist
  6. Vorne zwischen Schien- und Wadenbein, finden wir am Unterschenkel noch die Strecker von Fuß und Sehnen
  7. Seitlich über dem Wadenbein liegen der lange und der kurze Wadenbeinmuskel (musculus peroneus longus und brevis)

Fuss
es gibt eine Vielzahl von Fußmuskeln, die für die beweglichkeit der Zehen und die die Fußknochen zu einer kräftigen, elastischen tragfläche für das Körpergewicht verbinden.


ars medicina 09.07.2009, 14.06 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Muskeln des Gesäßes

wird aus drei übereinanderliegenden Muskeln gebildet:

  1. dem großen(musculus gluteus maximus)
  2. dem mittleren( musculus gluteus medius)
  3. dem kleinen (musculus gluteus minimus) Gesäßmuskel Der Gesäßmuskel richtet den Rumpf aus der Bäugestellung auf und zieht den Oberschenkel nach hinten

Index

Gesäßmuskulatur und Muskulatur der Rückseite des Oberschenkels. Oberflächliche Schicht

1. Hinterer oberer Darmbeinstachel Spina iliaca posterieor superior

2. Mittlerer Gesäßmuskel musculus glateus medius

3. Großer Gesäßmuskel musculus glateus maximus

4. Große Rollhügel Trochanter major

5. Halbmembranöser Muskel musculus semimembranosus

6. Halbsehniger Muskel musculus semidinosus

7. Zweiköpfiger Oberschenkelmuskel musculus biceps femoris

8. Zwillingswadenmuskel musculus gasrtocnemius

9. Schlanker Muskel musculus gracilis

10. Großer Anzieher musculus adductor magnus

11. Darmbein Schienbein Sehne Tractus iliotibialis

12. Schneidermuskel musculus sartorius

13. Kniekehlenfläche des Oberschenkelknochens Facies poplitea

14.Sohlenmuskel musculus plantaris



ars medicina 09.07.2009, 13.56 | (0/0) Kommentare | PL

Muskeln von Schulter, Arm und Hand

Deltamuskel (Musculus deltoideus)
  1. hat die Form einer dreieckigen Kappe, die die Schulter bedeckt
  2. entspringt am Schlüsselbein, an der Schulterhöhe und an der Schulterblattgeräte
  3. der Ansatzpunkt ist der Oberarmknochen
  4.  der Deltamuskel hebt den Oberarm und kann ihn nach vorne und nach hinten ziehen
  5.  ist an der Innen- und Außenrotation des Armes beteiligt.

Zweiköpfiger Oberarmmuskel (Musculus biceps brachii)
  1. ist zweiköpfig- wird Biceps genannt- er entspringt mit seinem langen Kopf (Caput longum) oberhalb der Schulterblattpfanne
  2. die Sehne verläuft verläuft ein Stück inder Gelenkhöhle des Schultergelenkes
  3. der kurze Kopf (Caput breve) entspringt am Rabenschnabelfortsatz des Schulterblattes- die Hauptsehne setzt an der Speiche an
  4.  eine Nebensehne ist über eine flächige Sehne(Aponeurose) mit der Unterarmfaszie verwachse
  5.  die Bisepssehne umschlingt teilweise den Speicherkopf des Unterarms, somit beugt der Biseps den Unterarm im Ellenbogengelenk und führt eine Auswärtsdrehung (Supination) der Hand, bzw. des Unterarms durch.
  6. der kurze oder lange Kopf des Biseps wirkt bei der Bewegung des Schultergelenkes nach vorne mit
Dreiköpfiger Oberarmmuskel (Msculus triceps brachii)
  1. der dreiköpfige Armstrecker ist der Antagonist des Biseps
  2. entspringt in drei Köpfen an Schulterblatt und Oberarmknochen, verläuft and er Hinterseite des Humerus und setzt an der Elle an
  3. streckt den Unterarm im Ellenbogengelenk und wirkt inder Adduktion(Heranziehen) des Armes

Unterarmmuskeln- bewegen das Handgelenk und die Finger
  1. sind in oberflächlichen und tiefen Schichten angelegt
  2. je nach der im Handgelenk durchgeführten Bewegung unterscheidet man: Strecker (Extensoren) und Beuger(Flexoren). Strecker führen eine Dorsalflexion aus, Beuger eine Palmarflexion
  3. Die Strecker liegen dorsal und radial die Beuger liegen palmar und ulnar. Die Strecker werden von Nervus radialis, die Beuger von nervus medianus und nervus ulnaris innerviert.

Handmuskeln- bilden die Fortsetzung der Beugergruppe des Unterarms
unterteilt in :
  1. Muskeln der Hohlhand
  2. des Daumenballens, 
  3. des Kleinfingerballens => Alle werden vom Nervus medianus und nervus ulnaris innerviert

Index: Muskel von Schulter, Arm und Hand
A. Streckseite des Armes,
B. Beugeseite des Armes
1. Deltamuskel (musculus deltoideus)2. Zweiköpfiger Oberarmmuskel(musculus biceps brachi)
3. Armstrecker(musculus triceps brachi)
4. innerer Oberammuskel(musculus brachialis)
5. Oberarmspeichenmuskel( musculus brachioradialis)
6. Ellenbogen(Olecranon)
7. Gemeinsamer Fingerstrecker(musculus extensor digitorum
8. Handwurzelband(Retinaculum extensorum)
9. Speichenhandbeuger(musculus flexor carpi radialis)
10. langer Hohlhandmuskel(musculus palmaris longus
11. Oberflächlicher Fingerbeuger(musculus digitorum superficialis)
12. Ellenhandbeuger(musculus flexor carpi ulnaris)
13 Langer Daumenbeuger(musculus flexor policis longus)

14. kurzer Daumenabzieher(musculus abductor policis brevis)
15. Kurzer Daumenbeuger(musculus flexor policis brevor)
16. Schlüsselbein (Clavicula)
17. Langer Speichenhandstrecker(musculus extensor carpi radialis longus)
18. Kurzer Speichenhandstrecker(musculus extensor carpi radialis brevis)
19. Langer Abzieher des Daumens(musculus abductor policis longus)
20. Kurzer Daumenstrecker(musculus extensor policis brevis)
21. Langer Daumenstrecker (musculus extensor policis longus)
22. Rabenschnabelfortsatz(Processus coracoideus)
23. Unterschulterblattmuskel(musculus subcapularis
24. Rabenschnabelfortsatz-Oberarmmuskel(musculus coracobrachialis
25. Großer Rundmuskel(musculus teres major)
26. Breiter Rückenmuskel(musculus latissimus dorsi)
27. Runder Einwärtswender(musculus pronator teres)
28. Gegenstrecker des Daumens(musculus opponens policis)
29. Kleinfingerabzieher(musculus abductor digiti V
30. Kleinfingerbeuger(musculus flexor digiti)31. Ellenhandstrecker(musculus etensor carpi ulnasis)


ars medicina 09.07.2009, 13.42 | (0/0) Kommentare | PL

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.

©Hippokrates



Es gibt immer etwas was uns mitten ins Herz trifft bis seine Häute in Fetzen liegen.

©zeitlos

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